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Witcher-Fans bekommen Remaster, Expansion, Buch und Teil 4
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Witcher-Fans bekommen Remaster, Expansion, Buch und Teil 4

Von der kostenlosen Remaster-Version über die Erweiterung Songs of the Past bis zu The Witcher 4 mit Ciri: Die Hexer-Reihe füllt die nächsten Jahre.

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Tommes Parzl
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Ein voller Terminkalender für Hexer-Fans

Am 29. September 2026 erscheint The Witcher 3: Wild Hunt Remastered, und damit beginnt für Anhänger der Reihe eine mehrjährige Durststrecke, die keine ist. Besitzer des Basisspiels bekommen die aufpolierte Fassung als kostenloses Upgrade, ein Euro-Preis für einen separaten Kauf ist nicht bekannt. Mitgeliefert werden laut Ankündigung auch die Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine. Danach folgen bis 2028 gleich drei weitere Projekte aus dem Hexer-Universum.

Das steckt im Remaster

  • Überarbeitetes Skill-System, das die Talentverteilung neu ordnet
  • Erweiterter Fotomodus mit mehr Einstellungsmöglichkeiten
  • Verbessertes Kampfsystem gegenüber dem Original von 2015
  • Transmog-Funktion, mit der sich Ausrüstung optisch umgestalten lässt
  • Technische und grafische Überarbeitung der kompletten Spielwelt

Nicht jede Änderung an der Grafik wird von allen Beobachtern begrüßt, der Umbau ist also kein reiner Gewinn. Wer das Original bereits besitzt, riskiert nichts, das Upgrade kostet keinen Cent.

Plattformen und Vertriebswege

Erscheinen soll das Remaster für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S, dazu kommt eine native Version für Nintendo Switch 2. Über eine Partnerschaft mit Blizzard und Activision ist das Spiel zusätzlich auf Battle.net angekündigt. Entwickelt und veröffentlicht wird es von CD Projekt Red selbst. Damit deckt der Release praktisch jede aktuelle Plattform ab, was bei einem Titel dieser Größe nicht selbstverständlich ist.

Songs of the Past kommt 2027

Die kostenpflichtige Erweiterung Songs of the Past war ursprünglich für 2026 geplant, wurde aber auf 2027 verschoben, um mehr Zeit für Feinschliff zu haben. Die Handlung führt Geralt nach Letten, die Heimat seines Bardenfreunds Rittersporn, und begleitet ihn laut Ankündigung auf einen letzten Ritt, bevor er den Staffelstab weitergibt. Die neue Hauptquest A Bed of Thorns bringt ihn mit Lilla zusammen, die als mögliche Liebesgeschichte angelegt ist. Erscheinen soll die Erweiterung auf denselben Plattformen wie das Remaster, Battle.net eingeschlossen.

Sapkowski plant einen neuen Roman

Auch abseits der Spiele tut sich etwas. Andrzej Sapkowski, Autor der zugrunde liegenden Romanreihe, hat auf der Copernicon in Toruń erklärt, den nächsten Geralt-Band bis Ende 2027 fertigstellen zu wollen. Wann danach mit einer Veröffentlichung zu rechnen ist, steht nicht fest, und Pläne können sich ändern. Sicher ist nur, dass eine neue Hexer-Geschichte in Arbeit ist. Für Fans, die mit den Spielen groß geworden sind, ist das ein seltener Fall, in dem das literarische Original nachliefert.

The Witcher 4 setzt auf Ciri

Für 2028 plant CD Projekt Red The Witcher 4, in dem nicht mehr Geralt die Hauptrolle spielt, sondern Ciri zur spielbaren Figur wird. Geralt soll laut Ankündigung dennoch im Spiel auftauchen. Ob das Spiel auf Disc für Konsolen erscheint, ist offen, da Sony den Support für physische Medien beendet hat, eine physische Version ist aber in irgendeiner Form geplant. Und damit nicht genug: CD Projekt Red hat angekündigt, innerhalb von sechs Jahren ab dem Release von The Witcher 4 eine ganze Trilogie zu veröffentlichen, was The Witcher 5 und The Witcher 6 bis Ende 2034 bedeuten würde. Ob dieser Zeitplan hält, ist unklar, das Studio ist für Verschiebungen bekannt, und für die beiden Nachfolger gibt es bislang keine offizielle Bestätigung.

Wie CD Projekt Red dahin kam

Das Studio aus Warschau begann 2007 mit The Witcher, einem Rollenspiel auf Basis der Sapkowski-Romane, und baute die Reihe danach zum Flaggschiff aus. The Witcher 3: Wild Hunt erschien 2015 und gilt bis heute als eines der einflussreichsten Open-World-Rollenspiele überhaupt. Nach Cyberpunk 2077 und dessen schwierigem Start samt späterer Aufwertung durch den Phantom Liberty-DLC kehrte das Studio mit Ankündigungen zurück, die mehrere Hexer-Titel parallel vorsehen. Das Remaster ist damit der erste sichtbare Schritt einer Strategie, die auf einer einzigen Marke fußt.

Was Spieler sonst noch erwarten dürfen

Neben den Hauptprojekten arbeitet CD Projekt Red laut Berichten an einem Multiplayer-Hexer-Spiel, das über die Jahre mehrfach umgebaut wurde und nie öffentlich gezeigt wurde. Zusätzlich besteht eine Zusammenarbeit mit Scopely an einem Mobile-Titel, wobei nicht bestätigt ist, ob er zur Hexer-Reihe oder zu Cyberpunk gehört. Der Vergleich mit anderen großen Rollenspiel-Pipelines drängt sich auf: Während Studios wie Bethesda zwischen Fallout und The Elder Scrolls abwechseln, fährt CD Projekt Red eine deutlich dichtere Taktung. Ob das gutgeht, entscheidet sich an der Qualität der einzelnen Releases.

Ein Zeitplan mit Fragezeichen

Der 29. September 2026 ist der einzige Termin, der derzeit wirklich feststeht. Für alles danach gilt: Die Ankündigungen stammen aus offiziellen Mitteilungen und Planungen, nicht aus bestätigten Fertigstellungen. Fans haben also Grund zur Freude, aber auch Anlass, die Verschiebungen der Vergangenheit im Hinterkopf zu behalten. Wer morgen im Remaster durch Weißgarten läuft, bekommt den ersten Vorgeschmack darauf, wie viel Hexer noch kommt.

Quelle: GameSpot - All Content

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