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Woim: Puzzle-Wurm zwischen Snake und Sausage Roll
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Woim: Puzzle-Wurm zwischen Snake und Sausage Roll

Das Ein-Personen-Studio Dogspawn hat mit Woim ein Puzzlespiel veröffentlicht, das Snake-Mechanik mit Blockschieben und Schaltern verbindet.

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Tommes Parzl
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Ein Wurm mit sehr vielen Problemen

Woim ist ein Puzzlespiel, in dem eine einzige Spielfigur den Ton angibt: ein Wurm. Der frisst Äpfel, legt Eier, schiebt Blöcke und drückt Schalter. Und wenn es nicht mehr weitergeht, lässt er sich auch mal in zwei Hälften schneiden. Das klingt nach einem beliebigen Mechanik-Sammelsurium, ist aber offenbar genau das Gegenteil: ein Puzzle-System, in dem jede dieser Fähigkeiten aufeinander aufbaut. Die Verbindung aus Snake und Stephen’s Sausage Roll, die in der Ankündigung selbst nahegelegt wird, beschreibt die Richtung ziemlich genau.

Was der Wurm alles kann

  • Äpfel essen: der klassische Snake-Kern, hier als Werkzeug statt als Selbstzweck
  • Eier ausbrüten: aus gelegten Eiern schlüpft offenbar Nachwuchs, der im Rätsel mitwirkt
  • Blöcke schieben: das vertraute Sokoban-Grundgerüst als Basis der Levelarchitektur
  • Schalter umlegen: Türen, Plattformen oder Fallen reagieren auf den Wurm
  • Zerschneiden: der eigene Körper lässt sich teilen, was neue Positionierungsmöglichkeiten schafft

Release, Plattformen und Preis

Woim ist bereits erschienen. Auf der Steam-Seite steht als Veröffentlichungsdatum der 21. Oktober 2026, ein separater Spiele-Eintrag nennt den 20. Oktober 2026. Eine offizielle Korrektur oder ein Statement zu dieser Abweichung von einem Tag liegt nicht vor. Als Plattformen sind PC über Steam belegt, dazu Einträge für Windows, macOS und Linux beziehungsweise SteamOS. Der reguläre Preis liegt bei 9,99 US-Dollar, aktuell wird das Spiel für 8,49 US-Dollar angeboten. Eine Preisangabe in Euro ist in den zugänglichen Quellen nicht belegt.

Wer hinter dem Wurm steckt

Entwickler und Publisher ist laut Steam-Eintrag Dogspawn. Beschrieben wird das Projekt außerdem als Arbeit eines Ein-Personen-Studios unter der Adresse dogspawn.net. Das heißt: Programmierung, Leveldesign, Grafik und Vermarktung liegen bei einer einzigen Person. Über frühere Veröffentlichungen des Studios ist in den öffentlich zugänglichen Angaben nichts belegt, ein Backkatalog lässt sich also nicht nachschlagen. Damit steht Woim in einer langen Tradition kleiner Puzzleprojekte, die ohne Team und Marketingbudget auskommen müssen.

Warum der Sausage-Roll-Vergleich nicht aus der Luft gegriffen ist

Stephen’s Sausage Roll hat 2016 vorgemacht, wie viel Tiefe eine einzige Mechanik entfalten kann. Wer damals stundenlang an einer Gabel hing, weiß, dass solche Spiele von Reduktion leben, nicht von Feature-Listen. Woim geht den umgekehrten Weg: Es häuft nicht Effekte an, sondern kombiniert mehrere kleine Systeme, die jeweils einzeln schon bekannt sind. Das ist riskanter, weil jedes Element die Lösungsräume verwässern kann. Gleichzeitig ist es der einzige Weg, aus einer Snake-Basis mehr als eine hübsche Erinnerung zu machen.

Einordnung im Indie-Puzzle-Segment

  • Genre-Einordnung: offiziell als Puzzle geführt, daneben auch als Strategy, Adventure und Indie gelistet
  • Preisniveau: unter zehn Dollar, also klassische Impulskauf-Region für Puzzle-Fans
  • Plattformbreite: Windows, macOS und Linux von Anfang an, was bei Ein-Personen-Projekten keine Selbstverständlichkeit ist
  • Umfang der Mechaniken: fünf ineinandergreifende Systeme in einem einzigen Spielfeld

Keine Reihe, kein Vorgänger

In den gefundenen Quellen ist weder eine Spielereihe noch ein Vorgänger zu Woim belegt. Es handelt sich also um einen eigenständigen Titel ohne Vorgeschichte, nicht um einen Nachfolger oder ein Spin-off. Für Spieler bedeutet das: kein Vorwissen nötig, aber auch keine Referenzpunkte, an denen sich die Qualität messen ließe. Wer wissen will, ob die Mechanikmischung trägt, muss sich auf die Level selbst einlassen.

Was nach dem Start passiert ist

Zwischen dem Release am 20./21. Oktober und dem heutigen 5. November 2026 liegen gut zwei Wochen. In dieser Zeit ist Woim nicht durch eine große Kampagne aufgefallen, sondern durch das, was das Spiel selbst vorführt: ein Wurmkörper, der sich teilen lässt, Äpfel, aus denen Nachwuchs schlüpft, und Level, die ohne Erklärung auskommen. Ob die Kombination aus Snake und Sausage-Roll-Denken über die ersten Rätsel hinaus trägt, entscheidet sich pro Bildschirm neu. Der Preis von 8,49 Dollar macht den Test überschaubar.

Quelle: Kotaku

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