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Xbox-Entlassungen: Obsidian verliert rund ein Viertel der Belegschaft, Fokus auf Fallout
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Xbox-Entlassungen: Obsidian verliert rund ein Viertel der Belegschaft, Fokus auf Fallout

Microsofts Massenentlassung von 1600 Mitarbeitern trifft auch Obsidian. Das New-Vegas-Studio soll 25 Prozent seiner Leute verloren haben, während Xbox künftig stärker auf Serien wie Fallout setzt.

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Dennis Adam
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Massiver Aderlass bei Xbox

Am 6. Juli 2026 strich Microsoft im Rahmen einer großen Umstrukturierung rund 1600 Stellen bei seiner Gaming-Sparte. Gleichzeitig trennte sich der Konzern von fünf Studios, eine Entscheidung, die bereits vor Wochen durchgesickert war. Betroffen sind sowohl Entwicklerteams als auch Verwaltungspersonal.

Die verbliebenen Studios unter dem Xbox-Dach sollen sich nun stärker auf die profitabelsten Marken konzentrieren. Eine interne Neuausrichtung, die vor allem Fallout in den Mittelpunkt rückt. Dabei fällt ein Name besonders auf: Obsidian Entertainment, die Macher des legendären Fallout: New Vegas.

Obsidian: 25 % der Mitarbeiter entlassen

Laut übereinstimmenden Berichten verlor das rollenspielerfahrene Studio aus Irvine etwa ein Viertel seiner Belegschaft. Konkrete Zahlen nennt die Quelle Rock Paper Shotnot, Obsidian selbst hat sich bislang nicht offiziell geäußert. Die Entlassungen erfolgten offenbar im Zuge derselben Welle, die auch andere Teams traf.

Die genauen Auswirkungen auf laufende Projekte sind unklar. Obsidian arbeitet bekanntermaßen unter anderem an Avowed und dem The Outer Worlds-Nachfolger. Ob diese Titel von den Kürzungen betroffen sind, bleibt Spekulation. Fest steht: Der Verlust eines Viertels der Belegschaft wird spürbare Folgen haben.

Xbox setzt auf die großen Zugpferde

Die Strategie hinter dem Personalabbau ist deutlich: Microsoft will Ressourcen auf die umsatzstärksten Serien bündeln. Fallout erlebt seit der TV-Serie einen zweiten Frühling, The Elder Scrolls und Call of Duty liegen ebenfalls im Fokus. Kleinere Nischenprojekte oder experimentelle Titel geraten unter Druck.

Dass ausgerechnet Obsidian, das mit Fallout: New Vegas einen der beliebtesten Serienableger schuf, jetzt Federn lassen muss, wirft Fragen auf. Das Studio galt lange als kreative Perle unter Microsofts First-Party-Dach, doch kreative Perlen scheinen gerade nicht gefragt.

Keine offizielle Bestätigung, noch nicht

Bis Redaktionsschluss hat weder Microsoft noch Obsidian die genauen Zahlen bestätigt. Die Berichte von Rock Paper Shotgun beziehen sich auf interne Quellen, die aber nicht namentlich genannt werden. Sollte sich die Zahl von etwa einem Viertel der Belegschaft bewahrheiten, wäre es einer der härtesten Einzel-Einschläge seit der Übernahme des Studios 2018.

Die Branche beobachtet die Entwicklung mit Sorge. Falls die Fokussierung auf sichere Hits dazu führt, dass erfahrene Entwickler gehen, könnten zukünftige Rollenspiele unter der mangelnden Erfahrung leiden, ausgerechnet in einem Genre, das von Nuancen lebt.

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