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Xbox stoppt Avowed-Sequel: Entlassungen bei Obsidian Entertainment
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Xbox stoppt Avowed-Sequel: Entlassungen bei Obsidian Entertainment

Laut Berichten hat Microsoft das Sequel zu Avowed gecancelt und rund ein Viertel der Belegschaft entlassen. Obsidian konzentriert sich nun auf Fallout.

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Tommes Parzl
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Schock für Obsidian: Avowed-Sequel gestrichen

Xbox setzt seinen Sparkurs fort. Einem Bloomberg-Bericht vom 8. Juli 2026 zufolge hat der Publisher das Sequel zu Avowed gecancelt und rund 52 Mitarbeiter des Rollenspiel-Studios Obsidian Entertainment entlassen. Das entspricht etwa einem Viertel der Belegschaft. Grund für die Neuausrichtung: Obsidian soll sich künftig ganz auf die Fallout-Reihe konzentrieren. Das bestätigte auch das Branchenportal Game File.

Mehrere Projekte eingestellt

  • Laut Bloomberg wurden gleich mehrere Projekte gestrichen, nicht nur das Avowed-Sequel.
  • Obsidian muss seinen Fokus verengen, weg von Eigenentwicklungen, hin zu Microsofts großen Marken.
  • Die Entlassungen trafen Entwickler aller Abteilungen. Offizielle Statements von Xbox oder Obsidian stehen noch aus.

Avowed 2: So nah war es schon

  • Das Sequel zu Avowed war laut Bloomberg-Quellen „auf einem guten Weg“ und sollte im nächsten Jahr angekündigt werden.
  • Das Team hatte gehofft, den Nachfolger schneller entwickeln zu können, durch die Wiederverwendung der bereits erschaffenen Welt und Technik.
  • Doch das Projekt passte nicht in die Strategie von Xbox-CEO Asha Sharma. Der Grund: Microsoft priorisiert starke Marken mit hohem Verkaufspotenzial.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer?

  • Ein Teil der verbliebenen Belegschaft arbeitet weiter am Avowed-Sequel, mit der vagen Hoffnung, Xbox doch noch umzustimmen.
  • Bloomberg beschreibt diese Fortführung als „unsicher“. Offiziell bleibt die Entscheidung bestehen.
  • Im Februar 2026 hieß es noch, Obsidian wolle mehrere Spiele im Avowed-Universum veröffentlichen, eine Ankündigung, die nun Makulatur ist.

Avowed: Ein unterschätztes Rollenspiel

  • Avowed erschien im Februar 2025 und erzielte einen Metacritic-Score von 80 sowie eine „mostly positive“-Wertung auf Steam.
  • GameSpot vergab 6/10, lobte aber das Kampfsystem und die erkundbare Welt. Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger.
  • Carrie Patel, die Spieldirektorin, verließ Obsidian bereits im Mai 2025 und wechselte zu Night Dive Studios (Netflix). Sie hätte gern mehr Avowed gesehen.

Pillars of Eternity: Seit 2018 in der Schwebe

  • Das Avowed-Universum teilt die Welt mit Pillars of Eternity. Der letzte Teil, Pillars of Eternity II: Deadfire, erschien 2018.
  • Seitdem gab es keine Neuigkeiten zu einem dritten Teil. Auch hier liegt die Zukunft des Franchise nun auf Eis.
  • Microsofts Strategie setzt auf bewährte Blockbuster, und lässt dabei talentierte, eigenständige Projekte links liegen.

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