Der Asphalt brennt auf Halbmast
Das rasante Multiplayer-Spektakel SpeedRunners 2: King of Speed liefert packende Rennen, bleibt beim Umfang jedoch hinter den Erwartungen zurück.
Tempo auf dem Bildschirm
SpeedRunners 2: King of Speed wirft die Teilnehmer direkt in ein rasantes Wettrennen, bei dem der Bildschirmrand gnadenlos eliminiert, wer zu langsam ist.
- Das Spiel kombiniert Elemente aus Platformer und Party-Racer.
- Bis zu vier Spieler hetzen durch zweidimensionale Levels.
Wer am Ende das Rennen anführt, bestimmt das Kamerabild. Fällt ein Teilnehmer zu weit zurück, scheidet er aus der Runde aus.
Werkzeuge des Chaos
Das Gameplay lebt vom ständigen Kampf um Power-ups und Abkürzungen.
- Spieler nutzen Greifhaken, um sich an Kanten entlangzuziehen.
- Mit Schockwellen und Schilden wird die Konkurrenz direkt aus der Bahn geworfen.
Diese Mechaniken erfordern ein schnelles Reaktionsvermögen. Fehler bestraft das Spiel sofort durch den Verlust der Führungsposition.
Das Problem mit dem Umfang
Trotz der gelungenen Mechanik leidet das Paket unter einem überschaubaren Inhalt.
- Die Entwickler bieten zum Start nur zwölf verschiedene Arenen an.
- Nach rund vier Stunden sind alle Strecken mehrfach gespielt.
Zusätzliche Modi oder ein tiefgreifender Einzelspielermodus fehlen im Hauptmenü. Das schränkt die langfristige Motivation spürbar ein.
Fazit für die Community
Die Steam-Nutzer bewerten den Titel mit gemischten fünfzig Prozent Zustimmung. Diese Einschätzung trifft den Kern des Spiels ziemlich exakt.
- Wer wöchentliche Partyausflüge mit Freunden sucht, wird gut unterhalten.
- Solospieler wenden sich nach wenigen Stunden anderen Titeln zu.
+ PRO
- +Das dynamische Greifhaken-System sorgt für flüssige Manöver über Häuserschluchten
- +Vierfach-Split-Screen und Online-Modus garantieren chaotische Multiplayer-Abende
- +Der gezielte Einsatz von Raketen und Minen bringt taktische Tiefe in jedes Rennen
- +Der temporeiche Soundtrack treibt die Spieler konsequent vorwärts
- +Präzise Steuerung erlaubt rasche Richtungswechsel auf engen Strecken
- CONTRA
- -Der magere Streckenumfang sorgt bereits nach wenigen Stunden für spürbare Wiederholungen
- -Das Matchmaking findet zu Stoßzeiten oft zu wenige aktive Spieler
- -Das Design der Arenen greift zu stark auf vertraute Layouts des Vorgängers zurück
- -Es fehlen nennenswerte Modi abseits des klassischen Wettrennens
FAZIT
Ein spaßiges für Partys geeignetes Rennspiel, dem auf Dauer die Streckenvielfalt fehlt.
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