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31 Jahre später: Matthew Lillards Kult-Cyberthriller ist jetzt kostenlos im Stream
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31 Jahre später: Matthew Lillards Kult-Cyberthriller ist jetzt kostenlos im Stream

Der 90er-Jahre-Klassiker Hackers läuft ab sofort gratis bei Pluto TV, und Matthew Lillard stiehlt darin wie damals jede Szene.

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Dennis Adam
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Ab sofort gratis: Hackers läuft bei Pluto TV

  • Der Cyber-Thriller Hackers aus dem Jahr 1995 ist ab sofort kostenlos bei Pluto TV abrufbar.
  • Damit ist der Film 31 Jahre nach seinem Kinostart ohne Abo und ohne Leihgebühr zugänglich.
  • Im Mittelpunkt der Besetzung steht Matthew Lillard, der als Cereal Killer die auffälligste Figur des Ensembles spielt.
  • Der Streifen gilt bis heute als einer der stilprägendsten Vertreter des 90er-Jahre-Cyberkinos.
  • Ein Kinobesuch ist für die Sichtung nicht nötig, ein internetfähiges Gerät reicht.

Worum es in Hackers geht

Eine Gruppe junger Hacker gerät in New York zwischen Rollenspielzirkel, Schulcomputer und Großrechner an einen Konzern, der die Gruppe für eigene Verbrechen einspannen will. Statt harmloser Streiche geht es plötzlich um Erpressung, Datennetze und einen Showdown vor laufenden Kameras. Der Film erzählt das mit grellen Farben, Skateboards, Lederjacken und einer Geschwindigkeit, die sich keinen Moment für Erklärungen nimmt. Die Handlung ist dabei weniger wichtig als das Gefühl, das sie erzeugt: Technik als Abenteuerspielplatz.

Matthew Lillard als heimlicher Star des Ensembles

  • Lillard spielt Cereal Killer, den lautesten und absurdesten Charakter der Truppe.
  • Während Jonny Lee Miller als Zero Cool und Angelina Jolie als Acid Burn die Handlung tragen, liefert Lillard die komischen Ausbrüche.
  • Seine Figur trägt Sonnenbrillen, die niemand braucht, und erklärt die Welt in Sprüchen, die Fans seit Jahrzehnten zitieren.
  • Nur ein Jahr nach Hackers wurde er mit Scream endgültig zum Gesicht des späten 90er-Jahre-Kinos.

Die 90er waren das Jahrzehnt des Cyber-Kinos

  • The Net und Johnny Mnemonic erschienen im selben Jahr und griffen ähnliche Ängste um Daten und Identität auf.
  • Strange Days kam 1995 ebenfalls in die Kinos und verknüpfte Technik mit Körper und Gewalt.
  • Gemeinsam war allen Filmen eine Optik, die Computer nicht als graue Büromaschinen zeigte, sondern als Neonlicht und Röhrenmonitore.
  • Hackers war der bunteste und lauteste dieser Beiträge und wurde deshalb lange belächelt, bevor ihn dieselbe Generation, die mit ihm aufwuchs, zum Kult erklärte.

Warum der Film für Gamer bis heute funktioniert

Die Ästhetik von Hackers wanderte direkt in Spiele der späten 90er und frühen 2000er, von Neonrennspielen bis zu Cyberpunk-Rollenspielen. Wer heute einen Shooter mit lila Licht und Regen auf Asphalt startet, sieht die Bildsprache dieses Films. Auch die Grundidee, dass eine Gruppe von Außenseitern ein übermächtiges System austrickst, ist ein Muster, das die Spielebranche seitdem unzählige Male kopiert hat. Hackers ist damit kein Spielefilm, aber ein Film, ohne den viele Spiele anders aussehen würden.

Pluto TV als Gratis-Alternative

  • Pluto TV finanziert sich über Werbeunterbrechungen statt über Abogebühren.
  • Der Dienst bietet einen Mix aus linearen Kanälen und Abruf-Inhalten.
  • Für ältere Filmkataloge ist das Modell attraktiv, weil Rechteinhaber Titel ohne großen Vermarktungsaufwand zugänglich machen können.
  • Für Zuschauer bedeutet das: kein Probeabo, keine Kreditkarte, kein Kündigungstermin.

Der Soundtrack und der Techno der Zeit

Der Film setzt auf Elektro und Techno statt auf klassische Orchesterbegleitung, was 1995 für einen Studiofilm dieser Größe ungewöhnlich war. Die Musik macht aus Verfolgungsjagden über Datenleitungen ein Club-Erlebnis, und genau diese Kopplung von Technik und Nachtleben hat den Streifen über seine Handlung hinaus getragen. Wer die Musik der Zeit kennt, hört hier eine Zeitkapsel. Wer sie nicht kennt, bekommt einen brauchbaren Einstieg.

Was 31 Jahre mit einem Kultfilm machen

Hackers wurde bei seinem Start von der Kritik zerlegt, weil die dargestellte Technik offensichtlich Fantasie war. Dieselbe Ungenauigkeit ist heute der Grund, warum der Film regelmäßig in Retrospektiven auftaucht: Er zeigt nicht, wie Computer arbeiten, sondern wie eine Generation sich Computer gewünscht hat. Matthew Lillard hat daran den größten Anteil, weil er die einzige Figur spielt, die nie so tut, als sei das alles ernst. Ab sofort lässt sich das kostenlos über Pluto TV überprüfen.

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