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8 Spiele, die William Shakespeare sicher gefeiert hätte
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8 Spiele, die William Shakespeare sicher gefeiert hätte

Wir werfen einen Blick auf moderne Klassiker, deren Themen direkt aus den Dramen des berühmten Barden stammen könnten.

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Tommes Parzl
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Tragödien und Konsolen-Controller

William Shakespeare schrieb über Machtgier, Verrat und die Abgründe der menschlichen Seele. Moderne Entwickler greifen exakt diese Motive auf, um Spieler vor moralische Dilemmata zu stellen.

Hier sind acht Titel, die den Geist der elisabethanischen Ära versprühen:

  • The Witcher 3: Wild Hunt: Geralts Reise durch politisches Chaos erinnert stark an die Machtspiele in Shakespeares Historiendramen.
  • Final Fantasy Tactics: Dieses Werk ist purer politischer Verrat auf höchstem Niveau, ganz im Stile von Richard III.
  • Papers, Please: Der tägliche Druck und das moralische Gewicht der Entscheidungen an der Grenze könnten ein direktes Skript für eine düstere Tragödie sein.
  • Bloodborne: Der Wahnsinn, der die Welt von Yharnam befallen hat, spiegelt den psychologischen Zerfall in Macbeth wider.

Macht und Wahnsinn im digitalen Format

Shakespeare liebte Charaktere, die an ihren eigenen Zielen scheitern. Diese Spiele bieten genau diese Art von Charakterstudien.

  • God of War (2018): Die Beziehung zwischen Kratos und Atreus ist eine Familiensaga, die durch ihre Wucht an King Lear erinnert.
  • Crusader Kings III: Hier erschaffen Spieler ihre eigenen Dynastien, planen Attentate und erleben den Aufstieg und Fall ganzer Familienclans.
  • Silent Hill 2: Die Konfrontation mit der eigenen Schuld und den inneren Dämonen findet man in dieser Intensität selten in anderen Medien.
  • Return of the Obra Dinn: Die Struktur der Erzählung und die Enthüllung von Verrat an Bord der Obra Dinn hätten den Barden sicher fasziniert.

Die Verbindung bleibt bestehen

Die Themen aus dem 16. Jahrhundert finden in der heutigen Spielwelt eine neue Heimat. Spieler erleben die gleichen Konflikte, nur eben mit einem Controller in der Hand.

In The Witcher 3 beispielsweise entscheidet der Spieler über das Schicksal ganzer Königreiche. Solche Entscheidungen hallen in der Spielwelt nach, ähnlich wie die Konsequenzen eines Königsmordes in einem Theaterstück. Shakespeare hätte den interaktiven Aspekt dieser Geschichten zweifellos geschätzt.

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