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Afterworld gespielt: Das könnte das Rimworld der Strategiespiele werden

Wir haben die frühe Version von Paradox' postapokalyptischem Globalstrategiespiel Afterworld gespielt und verraten, warum der Rimworld-Vergleich mehr als nur eine Schlagzeile ist.

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Tommes Parzl
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Erster Eindruck: Viel Potenzial im Ödland

Unsere Redaktion durfte eine frühe Version von Afterworld anspielen. Der Titel ist ein postapokalyptisches Globalstrategiespiel von Paradox Interactive. Schon nach der ersten Session zeigt sich: Die Faszination liegt in der Komplexität und der Interaktion zwischen zahlreichen Systemen. Noch ist vieles unfertig, aber die Grundrichtung überzeugt.

Das Szenario: Zivilisation im Zerfall

  • Das Spiel versetzt Spieler in eine Welt nach einem verheerenden Zusammenbruch.
  • Ressourcen wie Wasser, Nahrung und Energie sind knapp und müssen strategisch eingeplant werden.
  • Mehrere Fraktionen konkurrieren um die Vorherrschaft auf der weiten Weltkarte.
  • Ziel ist der Wiederaufbau einer funktionierenden Gesellschaft unter widrigsten Umständen.

Der Rimworld-Vergleich: Er hält stand

Rimworld hat mit seiner emergenten Erzählweise und der Simulation von Siedlern einen hohen Standard gesetzt. Afterworld versucht, dieses Prinzip auf eine globalere Ebene zu heben. Die prozedurale Generation von Ereignissen und die autonomen Handlungen der Fraktionen erinnern stark an den Indie-Erfolg. Ob die Tiefe im späteren Verlauf ebenfalls erreicht wird, bleibt abzuwarten, aber die Ausgangslage ist vielversprechend.

Paradox’ Schritt ins Neuland

Paradox Interactive kennt man für lange laufende Strategiefranchises wie Stellaris, Europa Universalis und Crusader Kings. Mit Afterworld verlässt der Publisher den gewohnten historischen oder Sci-Fi-Rahmen und wagt sich an eine postapokalyptische Endzeitwelt. Die Entwicklung läuft noch, ein Releasedatum steht aus. Die frühe Version zeigt jedoch, dass das Studio seine Erfahrung in komplexen Systemdesigns einbringen kann.

Was uns die Anspielzeit verraten hat

  • Wie tief reicht die Simulation einzelner Einheiten auf der Karte?
  • Werden Wetter- und Umweltkatastrophen die Spielwelt verändern?
  • Wie reagieren die Fraktionen auf diplomatische Aktionen des Spielers?
  • Wird das Endgame mit Eroberung und Widerstand motivieren?

Strategie-Genre im Wandel

In den letzten Jahren erleben komplexe Strategiespiele eine Renaissance, sowohl im AAA- als auch im Indie-Bereich. Titel wie Cities: Skylines oder Total War zeigen das Interesse an anspruchsvoller Simulation. Afterworld könnte mit seiner postapokalyptischen Note eine Nische besetzen, die derzeit kaum bedient wird. Das Genre braucht solche frischen Impulse, um nicht im historischen Einheitsbrei zu versinken.

Unser Fazit: Eine These, die wir im Kopf behalten

Nach unserer Anspielzeit sind wir überzeugt, dass Afterworld das Zeug zum Geheimtipp hat. Die Kombination aus Endzeit-Atmosphäre und globaler Strategie hat uns neugierig gemacht. Wir werden die Entwicklung weiterverfolgen und hoffen, bald eine ausgereiftere Version auf den Tisch zu bekommen. Das Potenzial ist da, jetzt muss Paradox liefern.

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