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AMD bringt FSR 4.1 auf ältere Hardware: Ein massiver Boost für Steam Machine und RDNA 3
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AMD bringt FSR 4.1 auf ältere Hardware: Ein massiver Boost für Steam Machine und RDNA 3

AMD macht seine KI-Upscaling-Technologie FSR 4.1 für ältere Grafikchips zugänglich, was die Performance von Steam Machine und RDNA 3 Karten deutlich steigert.

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Dennis Adam
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Upgrade für die PC-Familie

AMD weitet den Support für FSR 4.1 auf ältere Grafikarchitekturen aus. Bisher war diese KI-Technologie exklusiv den neuesten Karten wie der RX 9070 XT vorbehalten.

Ab Juli profitieren Besitzer von RDNA 3-Karten, etwa der RX 7900 XTX, von den Optimierungen. AMD-Manager Jack Huynh bestätigt, dass intensive Anpassungsarbeiten die Hürden für ältere Chips beseitigt haben.

Der Zeitplan für RDNA 2 und Steam Deck

Die Unterstützung endet nicht bei der aktuellen Generation. AMD plant eine Veröffentlichung für ältere RDNA 2-GPUs für Anfang 2027.

  • Steam Deck bekommt damit Zugriff auf moderne Upscaling-Methoden.
  • Die Langlebigkeit bestehender Hardware verlängert sich spürbar.
  • Nutzer mit begrenztem Budget erhalten durch die Software-Updates mehr Leistung.

Neue Impulse für die Steam Machine

Die angekündigte Steam Machine profitiert massiv von diesem Schritt. Ursprünglich sollte das Gerät FSR 3 nutzen, was jedoch bei 4K-Auflösungen oft an Grenzen stieß.

Mit FSR 4.1 nutzt die Hardware nun dieselbe Technologie wie PSSR 2 auf der PlayStation 5 Pro. Die Bildqualität und Stabilität in anspruchsvollen Titeln erreichen damit ein völlig neues Niveau.

  • PSSR 2 dient als technisches Fundament für die neuen Algorithmen.
  • 4K-Gaming im Wohnzimmer wird für das System realistischer.
  • Der Wechsel von FSR 3 zu FSR 4.1 korrigiert die bisherigen Schwachstellen der Plattform.

Hardware-Performance im Wandel

Die Hardware-Preise steigen stetig, weshalb effiziente Software-Lösungen stärker in den Fokus rücken. AMD reagiert mit diesem Schritt auf den Bedarf nach längeren Lebenszyklen für bestehende PC-Systeme.

Der direkte Vergleich mit PSSR 2 zeigt, wie stark die KI-gestützte Skalierung den aktuellen Markt beeinflusst. AMD verzichtet nun auf die künstliche Limitierung durch die Architektur. Besitzer älterer Karten behalten ihre Hardware länger im System, statt auf teure Neuanschaffungen angewiesen zu sein.

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