AMD im Sinkflug: Speicher-Krise bremst Gaming-Umsätze aus
AMD rechnet für das zweite Halbjahr mit einem empfindlichen Umsatzrückgang im Gaming-Segment aufgrund von Lieferengpässen bei Speicherbausteinen.
Harte Zahlen für AMD
AMD erwartet für die zweite Jahreshälfte einen Rückgang der Gaming-Einnahmen um mehr als 20 Prozent. Die Ursache liegt in der aktuellen Speicher-Krise, die die gesamte Branche unter Druck setzt.
Warum die Regale leer bleiben
Die Verfügbarkeit von VRAM und anderen Speicherkomponenten hat sich massiv verschlechtert. Dies wirkt sich direkt auf die Produktion von Radeon-Grafikkarten und Konsolen-Chips aus.
- Hersteller kämpfen mit steigenden Beschaffungskosten.
- Die Fertigungskapazitäten sind bei vielen Zulieferern ausgebucht.
- Engpässe bei Komponenten verzögern die Auslieferung neuer Modelle.
Ein Problem für alle
AMD-Manager beschreiben die Situation als eine Herausforderung, mit der jeder Akteur in der Industrie momentan zu kämpfen hat. Es handelt sich um ein systemisches Problem der Lieferketten, das sich nicht kurzfristig lösen lässt.
- Die Nachfrage nach High-End-Grafikkarten bleibt zwar konstant.
- Die Hardware-Produktion hinkt dem Bedarf jedoch hinterher.
- Lagerbestände von Modellen wie der RX 7900 XTX sind von dieser Knappheit betroffen.
Fokus auf das Geschäft
Das Unternehmen versucht, die Auswirkungen durch eine Anpassung der Produktionspläne abzufedern. Dennoch bleibt der Druck auf das Segment Gaming spürbar, da die Margen durch die teuren Speicherbausteine schrumpfen.
- Investoren reagieren bereits vorsichtig auf die angepassten Prognosen.
- Die Abhängigkeit von externen Speicherlieferanten zeigt eine Schwachstelle in der Produktionslogik.
Der Ausblick für das restliche Geschäftsjahr bleibt angespannt. AMD muss nun beweisen, dass sie trotz der schwierigen Lage bei den Speicherpreisen ihre Marktanteile halten können.
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