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AMDs Preisschraube: GPU- und VRAM-Bündel werden teurer, Gamer müssen bald tiefer in die Tasche greifen
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AMDs Preisschraube: GPU- und VRAM-Bündel werden teurer, Gamer müssen bald tiefer in die Tasche greifen

Einem Bericht zufolge erhöht AMD die Abgabepreise für GPU- und VRAM-Pakete an Board-Partner, die Auswirkungen werden bald im Ladengeschäft spürbar sein.

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Dennis Adam
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Preisschraube an der Quelle

Laut einem Bericht von PCGamer plant AMD offenbar, die Preise für seine GPU- und VRAM-Bündel an die Grafikkartenhersteller anzuheben. Eine offizielle Bestätigung des Chipherstellers liegt bislang nicht vor, die Gerüchteküche brodelt jedoch gewaltig.

Der Schritt würde bedeuten, dass Hersteller wie ASUS, MSI oder Sapphire mehr für ihre Kernkomponenten zahlen müssen. Diese Mehrkosten geben sie in der Regel direkt an die Endkunden weiter.

Warum jetzt? „AI, you’ve struck again“

Die Überschrift des Ursprungsartikels macht es deutlich: Künstliche Intelligenz treibt die Nachfrage nach Rechenleistung und Speicher in nie dagewesene Höhen. KI-Training und -Inferenz verschlingen Unmengen an GPUs und schnellem VRAM.

AMD sitzt hier an einer Schlüsselstelle, die eigenen Chips und der von der Firma SK hynix bezogene Speicher werden weltweit gebraucht. Eine Anpassung der Bündelpreise ist aus Sicht des Konzerns betriebswirtschaftlich nachvollziehbar, trifft aber die Gaming-Community hart.

Was das für Gamer bedeutet

  • Besonders betroffen sind Modelle mit 16 GB VRAM oder mehr, wie die Radeon RX 7000- und RX 9000-Serie.
  • Auch kommende Karten der nächsten Generation, die auf riesige Speichermengen setzen, könnten von Anfang an teurer sein.
  • Wer jetzt eine Grafikkarte kaufen will, sollte Preise genau beobachten, ein Anstieg in den nächsten Wochen ist wahrscheinlich.

Der Markt für Grafikkarten war zuletzt ohnehin angespannt, auch weil Nvidia ebenfalls mit Lieferengpässen und hohen Preisen kämpft. AMD scheint die Gunst der Stunde zu nutzen, oder muss sie nutzen, um bei KI-Kunden nicht den Anschluss zu verlieren.

Keine offiziellen Zahlen, aber ein klares Signal

PCGamer spricht von „reportedly“, es handelt sich also um ein Gerücht, keine bestätigte Preisliste. Dennoch ist die Richtung eindeutig. Branchenkenner erwarten, dass die Erhöhung im zweiten Halbjahr 2026 bei Endverbraucher-Grafikkarten sichtbar wird.

Wer auf eine günstige Radeon RX 7800 XT oder RX 8800 XT gehofft hat, sollte vielleicht nicht zu lange zögern. Die Zeichen stehen auf Sturm, und der Regen aus höheren Preisen könnte früher fallen als gedacht.

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