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CDL setzt auf Lateinamerika und Europa: Expansion hängt von Gastgeberteams ab
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CDL setzt auf Lateinamerika und Europa: Expansion hängt von Gastgeberteams ab

Der General Manager der Call of Duty League erklärt, die internationale Expansion beginne in Lateinamerika und Europa, abhängig von den jeweiligen Host-Teams.

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Tommes Parzl
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Expansion mit klarem Fokus

Die Call of Duty League will international wachsen. Der General Manager der CDL gab in einem Interview mit Dot Esports bekannt, dass Lateinamerika und Europa die ersten Zielregionen sind. Allerdings hängt die Umsetzung direkt von den Gastgeberteams (Host Teams) ab.

Das bedeutet: Ohne lokale Organisationen, die als Gastgeber fungieren, wird es keine Events geben. Die Liga setzt auf eine dezentrale Struktur, statt zentralisierte Turniere in den USA zu forcieren.

Was „Host Teams“ bedeuten

In der CDL sind die Franchise-Teams bereits an bestimmte Städte gebunden. Für internationale Events bräuchte es jedoch zusätzliche Partner oder bestehende Teams, die vor Ort ein Turnier ausrichten, ähnlich der „Homestand“-Serie aus früheren Jahren.

  • Latam: Region mit wachsender Call of Duty-Fangemeinde, aber wenigen etablierten Organisationen.
  • Europa: Hier gibt es bereits starke Teams wie Toronto Ultra (Nordamerika) oder London Royal Ravens, aber keine festen Gastgeber in Kontinentaleuropa.

Der Manager betonte, dass die Auswahl der Städte und Länder von den Interessenten abhängt, nicht von der Liga allein.

Keine fertigen Pläne, aber eine Richtung

Konkrete Termine, Ligen oder Turnierformate nannte der General Manager nicht. Stattdessen skizzierte er eine strategische Priorität: Zuerst die Regionen erschließen, in denen sich bereits eine Community gebildet hat.

Die Aussage „Latin America and Europe first“ ist daher eher ein Signal an potenzielle Investoren als eine feste Roadmap. Ob 2026 oder 2027 erste Events stattfinden, bleibt offen.

Die CDL bewegt sich damit weg von rein US-zentrierten Wettkämpfen, aber nur, wenn die Teams vor Ort mitmachen.

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