Anne Hathaway spielt in Mother Mary ein Geister-Drama über das Vergängliche
Regisseur David Lowery kehrt mit Mother Mary zurück und erkundet erneut die Grenze zwischen flüchtigen Momenten und bleibender Existenz.
Eine neue Vision des Übernatürlichen
Regisseur David Lowery bleibt seinem Faible für melancholische Stoffe treu. Nach Arbeiten wie The Green Knight und A Ghost Story widmet er sich nun dem Projekt Mother Mary.
Der Film beschäftigt sich mit dem Schwebezustand zwischen dem, was vergeht, und dem, was für immer bleibt. Fans seiner früheren Werke erkennen sofort seinen Fokus auf die Zeitlichkeit.
Was wir über Mother Mary wissen
Die Produktion verspricht eine ungewöhnliche Herangehensweise an das Genre der Geistergeschichten. Anstatt auf billige Schockmomente zu setzen, steht die emotionale Bindung im Zentrum:
- Anne Hathaway übernimmt die Hauptrolle in einer Erzählung, die zwischen Musik und Drama oszilliert.
- Michaela Coel ergänzt den Cast als einflussreiche Modedesignerin.
- Die Geschichte untersucht die komplexe Beziehung zwischen einer Musikerin und ihrer Mentorin.
Die Handschrift von David Lowery
Lowery verzichtet auf abgenutzte Genre-Konventionen. Er nutzt die Kamera, um die Lücken in der Erinnerung seiner Charaktere sichtbar zu machen.
- Er arbeitet erneut mit seinem bewährten Team hinter der Kamera zusammen.
- Die visuelle Gestaltung fokussiert sich auf die Stille zwischen den Dialogen.
- Das Projekt verbindet intime Charakterstudien mit einer fast gespenstischen Atmosphäre.
Ein Blick auf die Produktion
Die Dreharbeiten fanden unter strenger Geheimhaltung statt. Der Fokus liegt bei Mother Mary nicht auf der Schilderung von Spuk, sondern auf der Last der Hinterlassenschaften.
Die Produktion wurde unter anderem von A24 begleitet, dem Studio, das bereits The Green Knight in die Kinos brachte. Der Soundtrack spielt eine zentrale Rolle für die Erzählweise innerhalb der Handlung.
Das Drehbuch stammt vollständig aus der Feder von Lowery selbst. Die Premiere wird nach aktuellen Berichten mit Spannung auf den kommenden Filmfestivals erwartet.
VERWANDTE ARTIKEL
Rose of Nevada: George MacKay und die Zeitreise-Revolution
George MacKay spricht über seinen neuen Film Rose of Nevada und teilt seine Favoriten aus dem Genre der Zeitreise-Filme.
Der Schöpfer von Too Many Cooks liefert den verstörendsten Horror-Trip des Sommers
Casper Kelly bringt mit Buddy eine bösartige Barney-Parodie auf die Leinwand, die Fans von psychologischem Horror begeistern wird.
Quentin Dupieux's neuer Film Le Vertige zeigt Low-Poly-Existenzkrise
Ein Mann in einem PS1-Look-Universum hinterfragt seine Realität in der neuen Satire von Quentin Dupieux.
Rettung für Letterboxd: Crowdfunding gegen Investoren-Übernahme
Die Intrinsic Entertainment Collaborative startet eine Kampagne, um die Film-Plattform Letterboxd vor dem Verkauf an Venture-Capital-Firmen zu bewahren.