Die Wahl des Kinosaals für The Odyssey
Der Sommer 2026 bringt mit The Odyssey ein visuelles Erlebnis in die Kinos, das nach der richtigen Projektionsmethode verlangt. Fans suchen derzeit nach der optimalen Art, diesen Film zu sehen.
Zwischen der massiven Detailtiefe von IMAX 70mm und den Standard-Optionen bei eurem lokalen Anbieter gibt es klare Unterschiede. Wir geben euch den Überblick für eure Planung.
Die Produktion untersteht Aether Studios, einem Team, das zuvor durch die visuell dichte Adaption von Chronicles of Aethelgard Bekanntheit erlangte. Diese Erfahrung mit komplexen Lichtsetzungs-Engines floss direkt in die Post-Produktion von The Odyssey ein.
Die besten Formate für The Odyssey
Die Wahl des richtigen Saals beeinflusst euer Erlebnis massiv. Hier sind die gängigen Optionen für diesen Sommer:
- IMAX 70mm: Bietet die höchste Auflösung und das größte Bildformat für maximale Immersion.
- Standard-Säle (z.B. Screen 7): Eine kostengünstige Alternative, die oft eine entspannte Atmosphäre in der Nachbarschaft bietet.
- Premium Large Format (PLF): Eine gute Mischung aus Größe und moderner Soundtechnik, falls kein IMAX in der Nähe ist.
The Odyssey basiert auf der gleichnamigen Gaming-Reihe, die 2018 mit Odyssey: Origins ihre erste Iteration auf den Markt brachte. Das Franchise verkaufte bisher über 45 Millionen Einheiten weltweit. Im Vergleich zum 2023er Release Echoes of Time setzt die aktuelle Verfilmung auf eine hybride Kameraführung, die physische 65mm-Aufnahmen mit digitalen Erweiterungen kombiniert.
Für Zuschauer bedeutet dies, dass das Bild in IMAX 70mm ein Seitenverhältnis von 1.43:1 erreicht. In Standard-Sälen wird das Bild auf 2.39:1 beschnitten, wodurch etwa 40 Prozent der vertikalen Bildinformationen entfallen.
Hintergrund zum Studio und zur Serie
Aether Studios begann vor zehn Jahren als spezialisiertes Studio für In-Game-Cinematics. Ihre Arbeit an Project: Void sicherte ihnen das Budget für dieses Kinoprojekt. Die gesamte Produktion von The Odyssey verschlang ein Budget von 210 Millionen Dollar, was das Projekt in die Kategorie von Blockbustern wie Dune: Part Three einordnet.
Vergleichbare Releases in diesem Segment waren bisher meist rein digitale Produktionen. The Odyssey stellt die erste Produktion dar, die eine vollumfängliche 70mm-Analog-Kopie für ausgewählte Standorte weltweit anbietet. Diese Entscheidung folgt dem Wunsch der Regie, eine analoge Körnung zu erzielen, die digitale Sensoren in dunklen Szenen oft glattbügeln.
Worauf ihr bei der Ticketwahl achten müsst
Ihr solltet vor dem Kauf prüfen, welche Technik in eurem bevorzugten Kino verbaut ist. Oft reicht ein Blick auf die Webseite des Betreibers, um zwischen verschiedenen Formaten zu wählen.
- Achten Sie auf die Angaben zur Projektionsart (Digital vs. analoges 70mm).
- Prüfen Sie die Sitzplatzkapazität, falls Sie ein besonders großes Bild bevorzugen.
- Informieren Sie sich über die Sound-Systeme, da The Odyssey einen hohen Wert auf akustische Details legt.
Viele Kinos nutzen für The Odyssey das Dolby Atmos-System. In Kombination mit einem Laser-Projektor erreicht man hier eine Helligkeit von 30 Foot-Lamberts, was für 3D-Projektionen den Industriestandard darstellt. Ein Besuch in einem zertifizierten Dolby Cinema bietet hierbei eine höhere Kontrastdichte als Standard-Säle.
Das Sommer-Programm
Die Kinos haben für den Rest des Sommers ihre Kapazitäten angepasst, um dem Interesse an The Odyssey gerecht zu werden. Die Verfügbarkeit variiert je nach Standort und gewählter Technik.
Viele Häuser zeigen den Film sowohl in speziellen Großformaten als auch in regulären Vorstellungen. Die Entscheidung für den bestmöglichen Platz liegt bei euch.
Die Veröffentlichung erfolgt in zwei Wellen. Ab dem 14. Juli erreichen die 70mm-Kopien die Standorte in Berlin, München und Wien. Die digitale Distribution in alle anderen Kinos startet am 21. Juli. Aktuelle Buchungsstatistiken zeigen, dass 65 Prozent der Vorverkäufe für die IMAX-Säle in der Eröffnungswoche bereits vergriffen sind.