Assassin's Creed Black Flag Resynced: Alte Altlasten gegen moderne Kopfschmerzen getauscht
Ein neues Fan-Projekt befreit den Piraten-Klassiker von veralteten Online-Zöpfen, führt aber die umstrittenen Mechaniken von Assassin's Creed Shadows ein.
Das Ende der PS3-Ära
Das Mod-Projekt Assassin’s Creed Black Flag Resynced entfernt endlich die nervigen Online-Anforderungen von Ubisoft aus dem Jahr 2013. Spieler können nun offline auf alle Inhalte zugreifen, ohne auf die abgeschalteten Server des Publishers angewiesen zu sein.
Der Fluch der modernen Anbindung
Der Preis für diese Freiheit ist ein bitterer Beigeschmack. Die Modder haben das Spiel nun mit den modernen Online-Diensten verknüpft, die Ubisoft für Assassin’s Creed Shadows vorsieht.
- Integration des Ubisoft Connect-Launchers als obligatorisches Element.
- Zwang zur dauerhaften Online-Validierung für kleine Spielupdates.
- Datensammlungen, die den ursprünglichen Geist von Black Flag stören.
Ein zweischneidiges Schwert
Die Community reagiert gespalten auf diese technische Neuerung. Während der Wegfall der alten Server-Probleme eine Erleichterung darstellt, fühlt sich die neue Abhängigkeit wie eine neue Form der Gängelung an.
- Die Modder versuchten, das Spiel zukunftssicher zu machen.
- Es wirkt wie der sprichwörtliche Affenpfoten-Wunsch, bei dem das Ergebnis den Nutzer bestraft.
- Die ursprüngliche Offline-Erfahrung eines Singleplayer-Spiels bleibt damit in der aktuellen Version eine Illusion.
Technische Realität
Wer Assassin’s Creed Black Flag heute genießen will, muss seine Erwartungen anpassen. Die Mod bietet zwar eine Lösung für das Abschalten alter Dienste, bindet den Spieler aber fester an die digitalen Plattformen von heute.
Ubisoft verlangt mittlerweile eine Internetverbindung, selbst wenn man nur ein zehn Jahre altes Piraten-Abenteuer auf hoher See erleben möchte. Die Mod macht das Spiel technisch lauffähig, aber nicht frei von externen Einflüssen.
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