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Aus für 2XKO: Riot Games beendet die Entwicklung des Beat-em-Up-Projekts
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Aus für 2XKO: Riot Games beendet die Entwicklung des Beat-em-Up-Projekts

Trotz intensiver Bemühungen seit dem Launch bleiben die Spielerzahlen von 2XKO hinter den Erwartungen zurück, weshalb Riot Games nun die Reißleine zieht.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Das plötzliche Aus für 2XKO

Riot Games stellt die Weiterentwicklung des Fighting-Spiels 2XKO ein. Die Zahlen stimmen schlicht nicht und trotz starker Anstrengungen seit der Veröffentlichung blieben die Spielerzahlen weit hinter den Zielen zurück.

Wer ist Riot Games?

Das Studio wurde im Jahr 2006 gegründet und hat seinen Sitz in Los Angeles. Ihr absoluter Mega-Hit ist das Taktik-Shooter-Spiel League of Legends, das seit 2009 den Markt dominiert.

  • Das Unternehmen gehört mittlerweile zum chinesischen Tech-Giganten Tencent.
  • Mit Valorant landete das Team im Jahr 2020 einen weiteren großen Erfolg im eSport-Bereich.
  • Auch das Kartenspiel Legends of Runeterra stammt aus ihrer Schmiede.
  • Mit dem Handyspiel League of Legends: Wild Rift erweiterten sie ihr Portfolio.

Der lange Weg zum Beat ‘em Up

Das Projekt 2XKO befand sich über mehrere Jahre in der Mache. Ursprünglich lief das Spiel unter dem Codenamen Project L und wurde erstmals im Jahr 2019 offiziell vorgestellt.

  • Fans des Genres warteten sehnsüchtig auf den Titel im League of Legends-Universum.
  • Es war als Free-to-Play-Tag-Team-Prügler konzipiert.
  • Das Entwicklerteam setzte stark auf mechanische Tiefe und flüssiges Gameplay.
  • Testphasen und Auftritte auf Events wie der Evo sollten die Community frühzeitig einbinden.

Die harte Realität des Marktes

Der Markt für Kampfspiele zeigt sich traditionell extrem umkämpft. Große etablierte Marken wie Street Fighter 6 von Capcom oder Tekken 8 von Bandai Namco binden den Großteil der aktiven Spielerschaft.

  • Auch Mortal Kombat 1 von NetherRealm Studios beansprucht einen riesigen Marktanteil für sich.
  • Free-to-Play-Modelle im Genre haben es oft schwer, langfristig profitabel zu bleiben.
  • Die laufenden Kosten für Server und regelmäßige Inhalte überstiegen am Ende die Einnahmen.

Konsequenzen für das Team

Die Einstellung eines solchen Projekts zieht personelle und strukturelle Anpassungen nach sich. Riot Games hat sich bisher nicht detailliert zu den genauen Auswirkungen auf die beteiligten Entwickler geäußert.

  • Die Server von 2XKO werden in den kommenden Wochen vom Netz genommen.
  • Bereits getätigte Mikrotransaktionen erstatten die Betreiber nach aktuellen Informationen nicht zurück.
  • Das Studio konzentriert sich nun wieder voll auf seine profitablen Kernmarken wie League of Legends und Valorant.

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