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Backrooms: Vom Internet-Meme zum A24-Horror-Phänomen
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Backrooms: Vom Internet-Meme zum A24-Horror-Phänomen

Wir werfen einen Blick auf die Geschichte der Backrooms und was uns im kommenden Film von A24 erwartet.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Die Herkunft der Backrooms

Alles begann im Jahr 2019 mit einem simplen Post auf 4chan. Ein unbekannter Nutzer veröffentlichte ein Foto von einem verlassenen Bürokomplex mit gelben Tapeten und feuchtem Teppichboden.

Das Bild löste eine Welle von Fan-Fiction und digitalen Horrorgeschichten aus. Die Community nannte diesen Ort die Backrooms.

Was sind die Backrooms eigentlich?

Das Konzept beschreibt eine unendliche Abfolge von Räumen, die durch “Noclipping” aus der Realität erreichbar sind. Spieler oder Reisende landen dort in einer Art Zwischenwelt, die physiologisch nicht existiert.

Die Lore umfasst dabei folgende Merkmale:

  • Endlose Korridore mit summenden Leuchtstoffröhren.
  • Verschiedene “Level” mit jeweils eigenen Gefahren.
  • Existenzbedrohende Entitäten, die den Eindringling jagen.
  • Ein Gefühl von Isolation und klaustrophobischer Leere.

Der Sprung auf die Kinoleinwand

Das Studio A24 hat sich die Rechte an dem Stoff gesichert, um das Internet-Phänomen in einen abendfüllenden Film zu verwandeln. Regie führt Kane Parsons, auch bekannt als Kane Pixels, der durch seine YouTube-Kurzfilme zu diesem Thema berühmt wurde.

Der Film adaptiert die Ästhetik des sogenannten “Found Footage”:

  • Wackelige Kameraführung aus der Ich-Perspektive.
  • Analoge Video-Optik im Stil der 90er Jahre.
  • Realistischer Sound-Design mit Fokus auf Stille und Summen.

Ein Blick auf die Geschichte

Vor dem Film gab es bereits zahlreiche Videospiel-Adaptionen auf Plattformen wie Roblox oder Steam. Diese Titel konzentrieren sich fast ausschließlich auf das Überleben in den gelben Labyrinthen.

Dabei sind folgende Elemente typisch für die spielbaren Varianten:

  • Man braucht keine komplexe Story, um Angst zu erzeugen.
  • Der Fokus liegt auf dem Erkunden und der Flucht vor Monstern.
  • Die einfache Grafik unterstreicht den “Uncanny Valley”-Effekt.

Die Produktion durch A24 markiert den ersten offiziellen Versuch, diese digitale Folklore in ein strukturiertes Drehbuch zu pressen. Fans warten gespannt, ob die unheimliche Atmosphäre der Kurzfilme auf die große Leinwand übertragbar ist.

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