Rückkehr der schwarzen Klinge
Black Clover kehrt mit einer zweiten Staffel zurück. Asta und die Black Bulls werden erneut zusammengeführt, in einem gefährlichen neuen Zeitalter, das die Shonen-Landschaft aufmischt. Die Informationen stammen von Polygon.com. Demnach stellt die neue Season die Bühne für den bislang ambitioniertesten Handlungsbogen der Anime-Serie.
Der Manga von Yūki Tabata läuft seit Februar 2015 im Weekly Shonen Jump (Shueisha). Die globale Auflage hat nach offiziellen Angaben die Marke von 19 Millionen Exemplaren überschritten. Die erste Anime-Adaption startete Oktober 2017 und endete März 2021 mit 170 Episoden. Ein Kinofilm, Black Clover: Sword of the Wizard King, erschien Juni 2023 auf Netflix und wurde von Studio Pierrot produziert. Der Film spielte Berichten zufolge weltweit rund 2,5 Millionen US-Dollar ein, für ein reines Streaming-Release ein solider Wert.
Was Fans erwartet
- Mehr Magie, mehr Chaos: Asta ohne Magie gegen übermächtige Gegner, das Konzept bleibt, die Einsätze steigen.
- Zusammenhalt der Black Bulls: Die bunte Truppe aus Verrückten und Außenseitern steht vor ihrer bislang schwersten Prüfung.
- Düstere Wendung: Die Zusammenfassung spricht von einer neuen, gefährlichen Ära. Erwartet härtere Kämpfe und moralisch graue Zonen.
Die Serie adaptiert den Manga von Yūki Tabata. Die erste Staffel endete mit großen Cliffhangern, Staffel 2 soll diese direkt aufgreifen. Konkret dürfte der Spade-Königreich-Arc im Zentrum stehen. Im Manga (Kapitel 230 bis etwa 270) kämpft Asta gegen die dunklen Mächte von Dante und seiner Familie. Drei mächtige Magna-Agenten werden eingeführt, der Konflikt eskaliert auf kontinentaler Ebene. Tabata hat in Interviews bestätigt, dass dieser Arc den düstersten Ton der gesamten Geschichte setzt, Sterberaten steigen, Allianzen zerbrechen.
- Neue Charaktere: Die Verführerin Vanica, der Antagonist Dante und der Kämpfer Zenon. Jeder besitzt eine eigene Magieklasse und ein spezifisches Kampfsystem.
- Zeitsprung: Der Manga springt sechs Monate in die Zukunft. Die Black Bulls trainieren unter Captain Yami und Julia.
Technisches zum Release
Konkrete Startdaten oder Streaming-Partner wurden bislang nicht offiziell genannt. Die Ankündigung über Polygon deutet jedoch auf eine baldige Enthüllung hin.
- Die Produktion liegt weiterhin bei Studio Pierrot.
- Ein genauer Monat oder eine Plattform, etwa Crunchyroll oder Netflix, bleibt abzuwarten.
Studio Pierrot hat eine lange Historie in der Shonen-Adaption. Die Firma produzierte Naruto (220 Episoden, 2002-2007) und Naruto Shippuden (500 Episoden, 2007-2017), Bleach (366 Episoden, 2004-2012) sowie Yu Yu Hakusho (112 Episoden, 1992-1995). Aktuell arbeitet Pierrot an Boruto: Naruto Next Generations und Bleach: Thousand-Year Blood War. Letzteres gilt als technisches Aushängeschild mit einer durchschnittlichen Animationsqualität, die deutlich über dem Niveau der ersten Black-Clover-Staffel liegt. Die zweite Staffel von Black Clover wird voraussichtlich auf denselben Ressourcen-Pool zugreifen, Pierrot hat in den letzten Jahren verstärkt in digitale Produktionspipeline und Freelancer investiert.
- Frühere Staffeln von Black Clover kosteten laut Gerüchten rund 100 Millionen Yen pro Episode (etwa 700.000 Euro).
- Die Netflix-Folgen wurden wöchentlich ausgestrahlt, aber international lizenziert, Crunchyroll besitzt die Simulcast-Rechte für Nordamerika und Europa. Ob sich das ändert, ist offen.
Die Ankündigung auf Polygon erfolgte im Rahmen eines größeren Previews für das Anime-Expo 2024 in Los Angeles. Dort zeigte Pierrot exklusives Konzept-Artwork und sprach von einer „neuen Ära für die Serie“. Parallel arbeitet Tabata am Manga: Kapitel 340 wurde im August 2024 veröffentlicht, die Handlung nähert sich dem Endspurt. Ein Abschluss des Mangas innerhalb der nächsten zwei Jahre wird in Fan-Foren diskutiert. Die zweite Staffel könnte dann circa 50 bis 70 Episoden abdecken und bis 2027 laufen.
Bekannt ist: Die Geschichte des schwarzhaarigen Magielosen ist noch lange nicht erzählt. Studio Pierrot wird sich an den Erfolgsmustern von Bleach: TYBW orientieren, weniger Filler, mehr Filmsequenzen und eine straffere Erzählstruktur. Die ersten Storyboards liegen laut eines Brancheninsiders seit Juli 2024 vor. Ein konkretes Datum wird nach der Jump Festa 2025 im Dezember erwartet.