Setting und Figuren offiziell bestätigt
Peter Berg, Regisseur des Call-of-Duty-Kinofilms, hat die wichtigsten Fragen endlich beantwortet. Die Handlung spielt in einem der bekanntesten Universen der Shooter-Reihe.
Berg selbst bezeichnete die Wahl als die sicherste Option. Laut ihm setzt der Film auf vertraute Figuren und einen Schauplatz, der Fans sofort wiedererkennen.
Activisions Weg zum Leinwanddebüt
Der Call-of-Duty-Film wird von Activision Blizzard Studios produziert, einer 2015 gegründeten Tochter des Publishers. Bisher verantwortete das Studio nur die animierte Netflix-Serie Skylanders Academy (2016–2018). Ein erster Kinofilm für Call of Duty war bereits 2015 mit Regisseur John Woo (Hard Boiled) angekündigt, scheiterte aber in der Vorproduktion.
Peter Berg kam 2023 an Bord. Er führte zuvor Regie bei militärischen Actionfilmen wie Lone Survivor (2013, 154 Mio. USD Einspiel bei 40 Mio. Budget) und Deepwater Horizon (2016). Sein Lone Survivor erhielt Lob für die realistische Darstellung von Gefechten, was der Adaption Glaubwürdigkeit verleihen könnte.
Das Budget wird auf 100–150 Millionen USD geschätzt, branchenüblich für große Actionfilme. Activision erhofft sich einen Start ähnlich dem Super Mario Bros. Film, der 2023 weltweit 1,36 Milliarden USD einspielte.
Was bisher bekannt ist
- Das Universum gehört zu den ikonischsten der Call-of-Duty-Geschichte.
- Figuren sollen aus diesem Setting stammen. Konkrete Namen nannte Berg jedoch nicht.
- Die Handlung bewegt sich im modernen militärischen Kontext.
Spieleverfilmungen im Wandel
Der Erfolg von The Last of Us (HBO, 2023) und Sonic the Hedgehog 2 (2022, 405 Mio. USD) hat das Image von Videospieladaptionen verbessert. Noch vor zehn Jahren galten sie als Floprisiko, Filme wie Prince of Persia (2010, 336 Mio. bei 200 Mio. Budget) oder Assassin’s Creed (2016, 240 Mio.) enttäuschten.
Call of Duty ist das wertvollste Shooter-Franchise mit über 425 Millionen verkauften Einheiten. Die größte Konkurrenz im Kino kommt von Halo (Paramount+-Serie, 2022, 10 Mio. Zuschauer pro Folge) und Battlefield (keine aktuelle Adaption). Ein Kinostart des Call-of-Duty-Films ist für Weihnachten 2025 oder Sommer 2026 geplant.
Marktforscher erwarten, dass der Film allein in den USA ein Eröffnungswochenende von 80–120 Mio. USD erreichen kann, wenn er die Fanbase aktiviert. Die Entscheidung für ein vertrautes Setting (Modern Warfare oder Black Ops) minimiert das Risiko der Zuschauerablehnung.
Keine Experimente an der Kinokasse
Mit dieser Entscheidung vermeidet Berg jegliches Risiko. Statt eines unbekannten Szenarios setzt der Film auf die bewährte Markenpower der Reihe.
Ob es sich um Modern Warfare oder Black Ops handelt, ließ der Regisseur offen. Beide Universen gelten als Favoriten unter Fans und haben Millionen Spieler weltweit.
Hollywood setzt auf Nummer sicher
Der Call-of-Duty-Film soll laut aktuellen Planungen in den kommenden Kinosaisons anlaufen. Ein genaues Datum steht noch aus.
Bergs Ankündigung gibt der Community endlich eine klare Richtung vor. Die Frage bleibt, ob das bekannte Setting auch filmisch überzeugt.