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Danganronpa-Schöpfer Kazutaka Kodaka dachte über Karriereende nach, Sequel-Ablehnung als Wendepunkt
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Danganronpa-Schöpfer Kazutaka Kodaka dachte über Karriereende nach, Sequel-Ablehnung als Wendepunkt

Nachdem ein neues Danganronpa-Spiel abgelehnt wurde, wollte Kazutaka Kodaka aufhören, bis ihn die Arbeit an einem Originalprojekt rettete.

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Tommes Parzl
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Fast das Ende einer Ikone

Kazutaka Kodaka, der Erfinder der blutigen Highschool-Mordserie Danganronpa, stand kurz vor dem Ausstieg aus der Spielebranche. Grund war die Ablehnung eines Sequel-Vorschlags durch seinen Publisher. „Ich wollte an keinem anderen Projekt mehr arbeiten“, gestand der Entwickler in einem aktuellen Interview.

Die Enttäuschung traf ihn härter als erwartet. Jahre lang hatte er die Serie geprägt, mit schrägen Charakteren, tödlichen Klassenratskämpfen und dem berüchtigten Monokuma.

Der Wendepunkt: Ein neues Original

Statt aufzugeben, entschied sich Kodaka für einen radikalen Schritt: Er gründete das Indie-Studio Too Kyo Games und arbeitete an völlig neuen Ideen. „Mir wurden die Augen geöffnet für die Freude, an etwas Originellem zu arbeiten“, sagte er.

Heraus kam unter anderem Master Detective Archives: RAIN CODE, ein düsteres Detektiv-Abenteuer mit übernatürlichen Fähigkeiten. Auch The Hundred Line: Last Defense Academy, ein Strategie-Visual-Novel-Mix, entstand aus dieser kreativen Freiheit.

Was das für Danganronpa-Fans bedeutet

  • Ein direktes Danganronpa 4 ist nicht in Sicht, aber Kodaka hat die Tür nicht endgültig zugeschlagen.
  • Stattdessen liefert er Spiele, die den gleichen Geist atmen: schräge Rätsel, unberechenbare Handlungen und ein Hauch von Wahnsinn.
  • Der Schöpfer selbst betont, dass er heute viel glücklicher ist als damals im „Sequel-Trott“.

Die Geschichte zeigt, wie ein Rückschlag zu einer der kreativsten Phasen eines Entwicklers führen kann. Danganronpa lebt fort, nur eben in neuen Verkleidungen.

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