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Der Beton-Block auf dem Schreibtisch: Keychron Q0 Max im Test
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Der Beton-Block auf dem Schreibtisch: Keychron Q0 Max im Test

Wir haben die ungewöhnliche, aus Beton gefertigte Tastatur von Keychron einen Monat lang unter Gaming-Bedingungen geprüft.

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Tommes Parzl
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Ein schweres Stück Hardware

Die Keychron Q0 Max ist kein normales Eingabegerät für den Alltag. Ihr Gehäuse besteht aus echtem Beton, was das Gewicht auf ein beachtliches Niveau hebt.

  • Optik: Grauer, industrieller Look
  • Gewicht: Über 1,5 Kilogramm durch das Gussmaterial
  • Haptik: Kalt, massiv und absolut unbeweglich auf dem Tisch

Das Schreibgefühl unter der Lupe

Beim Tippen in schnellen Shootern wie Counter-Strike 2 oder bei langen Schreibsessions zeigt sich die Qualität der Schalter. Die Akustik des Betongehäuses wirkt dämpfend und sorgt für ein tiefes, sattes Geräusch bei jedem Anschlag.

  • Switches: Vorinstallierte, geschmierte Keychron-Schalter
  • Stabilität: Kein Wackeln, kein Rutschen, selbst bei hektischen Tastenkombinationen
  • Verbindung: Kabellos via 2,4 GHz oder Bluetooth, optional USB-C

Der eine Haken am Design

Trotz der exzellenten Verarbeitung stört ein winziges Detail im täglichen Gebrauch. Der Beton ist extrem empfindlich gegenüber Handschweiß und kleinen Kratzern.

  • Staubanfälligkeit: Die raue Oberfläche zieht Partikel magisch an
  • Reinigung: Feuchte Tücher hinterlassen oft Schlieren auf der porösen Textur
  • Ergonomie: Die scharfen Kanten des Betonblocks können bei längerer Nutzung ohne Handballenauflage unangenehm drücken

Fazit zur Nutzung

Nach einem Monat intensiver Tests bleibt das Gerät ein spezielles Liebhaberstück. Die Keychron Q0 Max bietet eine Präzision, die man bei Kunststoffmodellen selten findet.

  • Zielgruppe: Liebhaber von schwerer Industrie-Ästhetik
  • Preis-Leistung: Hohe Anschaffungskosten für ein Nischenprodukt
  • Beobachtung: Das Gehäuse fühlt sich nach vier Wochen Nutzung immer noch genau so kühl an wie am ersten Tag.

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