Die 10 besten Marvel-Spiele aller Zeiten, Polygon kürt die Helden der Games
Polygon hat die zehn besten Marvel-Videospiele aller Zeiten gekürt, eine Sammlung aus verschiedenen Genres und Äonen mit starken Spielschleifen.
Polygon wählte zehn Marvel-Spiele aus verschiedenen Genres und Jahrzehnten, darunter Spider-Man, Marvel vs. Capcom 2 und Lego Marvel Super Heroes. Die Redaktion fokussierte auf wiederholbare Mechaniken und eigenständige Qualität statt auf Filmadaptionen. Die Liste zeigt die Bandbreite guter Marvel-Spiele von Arcade bis zur aktuellen Konsolengeneration.
Zehn Jahre Superhelden-Power
Polygon hat seine Liste der zehn besten Marvel-Videospiele aller Zeiten veröffentlicht. Die Redaktion wählte Titel aus mehreren Jahrzehnten und Genres aus, von Beat ’em up bis Open World. Entscheidend war laut Zusammenfassung die compelling gameplay loop jedes Eintrags.
Die Auswahl zeigt, wie stark Marvels Lizenz in der Spielewelt verankert ist. Kein reines Marketing-Produkt, sondern echte Spielbarkeit.
Die Kriterien der Redaktion
Nicht Grafik oder Verkaufszahlen standen im Vordergrund. Polygon konzentrierte sich auf das Kerngameplay:
- Jeder Titel musste eine wiederholbare Mechanik bieten.
- Die Steuerung sollte intuitiv, aber fordernd sein.
- Der Schwierigkeitsgrad durfte nicht durch Paywalls oder schlechtes Leveldesign gestört werden.
Die Liste spannt einen Bogen von den frühen Arcade-Tagen bis zur aktuellen Konsolengeneration. Das zeigt: Gute Marvel-Spiele gab es immer, nicht erst seit Spider-Man auf der PS4.
Die Top 10 im Überblick
Die genaue Reihenfolge verrät Polygon nicht, aber die Namen sind bekannt. Hier die zehn Titel, die es geschafft haben:
- Marvel’s Spider-Man: Offene Welt, flüssiges Schwingen und taktische Kämpfe. Das Spiel definierte den Superhelden-Standard neu.
- Marvel’s Spider-Man: Miles Morales: Kürzer, aber dichter. Die Bio-Elektrizitäts-Fähigkeiten geben dem Gameplay eine eigene Note.
- Marvel’s Guardians of the Galaxy: Ein Team-Shooter ohne Mikrotransaktionen. Die Dialoge und die Musik tragen den Mix aus Action und Taktik.
- Marvel vs. Capcom 2: Der Kampfspiel-Kultklassiker mit absurdem Roster. Jeder Charakter fühlte sich anders an, Chaos pur.
- X-Men: Children of the Atom: Der Vorläufer von MvC. Rasante Combos und treue Charakterdesigns machten ihn zum Arcade-Hit.
- Marvel Ultimate Alliance: Koop-Action mit bis zu vier Helden. Die Fähigkeiten ließen sich kombinieren, echte Team-Synergien.
- Lego Marvel Super Heroes: Humor und Sammelspaß. Die Lego-Welt war riesig, die Rätsel abwechslungsreich.
- Spider-Man 2 (2004): Das Spiel, das das Schwingen erfand. Die Physik fühlte sich roh, aber befreiend an.
- Marvel: Contest of Champions: Mobile-Kämpfe mit strategischem Tiefgang. Kein Pay-to-Win-Grind, sondern echtes Timing.
- The Punisher (2005): Brutal und kompromisslos. Die Verhöre und die Umgebungskills waren ihrer Zeit voraus.
Warum diese Liste bleibt
Kein einziger Titel auf der Liste ist ein bloßer Film-Ableger. Jeder Eintrag funktioniert als eigenständiges Spiel, das ist das wahre Verdienst von Polygons Auswahl.
Die Vielfalt reicht vom Prügelspiel bis zum strategischen Rollenspiel. Marvel-Fans haben hier für jeden Geschmack etwas. Und wer alle zehn gespielt hat, kennt die beste Superhelden-Action, die die Industrie zu bieten hat.
Zehn Jahre Superhelden-Power
Polygon hat seine Liste der zehn besten Marvel-Videospiele aller Zeiten veröffentlicht. Die Redaktion wählte Titel aus mehreren Jahrzehnten und Genres aus, von Beat ’em up bis Open World. Entscheidend war laut Zusammenfassung die compelling gameplay loop jedes Eintrags.
Die Auswahl zeigt, wie stark Marvels Lizenz in der Spielewelt verankert ist. Kein reines Marketing-Produkt, sondern echte Spielbarkeit.
Polygon, 2012 gegründet und Teil von Vox Media, veröffentlichte die Liste im Februar 2025. Die Redaktion sichtete über 70 lizenzierte Marvel-Spiele seit dem ersten Titel Spider-Man (1982) für den Atari 2600, der noch keine erkennbare Spielschleife bot. Nur zehn schafften es in die finale Auswahl. Frühere Rankings von IGN (2022) oder GameSpot (2020) enthielten ähnliche Titel, aber Polygon legte explizit Wert auf Wiederholbarkeit statt Grafik oder Verkaufszahlen.
Die Kriterien der Redaktion
Nicht Grafik oder Verkaufszahlen standen im Vordergrund. Polygon konzentrierte sich auf das Kerngameplay:
- Jeder Titel musste eine wiederholbare Mechanik bieten.
- Die Steuerung sollte intuitiv, aber fordernd sein.
- Der Schwierigkeitsgrad durfte nicht durch Paywalls oder schlechtes Leveldesign gestört werden.
Die Liste spannt einen Bogen von den frühen Arcade-Tagen bis zur aktuellen Konsolengeneration. Das zeigt: Gute Marvel-Spiele gab es immer, nicht erst seit Spider-Man auf der PS4.
Diese Kriterien führten dazu, dass kommerziell erfolgreiche Titel wie Marvel’s Avengers (2020) von Crystal Dynamics, trotz über 3 Millionen verkaufter Einheiten, fehlen. Der Live-Service-Ansatz mit Mikrotransaktionen und repetitiven Missionen brach die geforderte Spielschleife. Auch Marvel vs. Capcom Infinite (2017), das sich nur 1,6 Millionen Mal verkaufte, fiel wegen fehlender X-Men-Charaktere und schwächerer Mechaniken durch. Die Redaktion bevorzugte stattdessen Marvel vs. Capcom 2, dessen Roster 56 Kämpfer umfasst und das 2000 in Arcades erschien, ein direkter Vorgänger, der genreprägend war.
Die Top 10 im Überblick
Die genaue Reihenfolge verrät Polygon nicht, aber die Namen sind bekannt. Hier die zehn Titel, die es geschafft haben:
- Marvel’s Spider-Man: Offene Welt, flüssiges Schwingen und taktische Kämpfe. Das Spiel definierte den Superhelden-Standard neu.
- Marvel’s Spider-Man: Miles Morales: Kürzer, aber dichter. Die Bio-Elektrizitäts-Fähigkeiten geben dem Gameplay eine eigene Note.
- Marvel’s Guardians of the Galaxy: Ein Team-Shooter ohne Mikrotransaktionen. Die Dialoge und die Musik tragen den Mix aus Action und Taktik.
- Marvel vs. Capcom 2: Der Kampfspiel-Kultklassiker mit absurdem Roster. Jeder Charakter fühlte sich anders an, Chaos pur.
- X-Men: Children of the Atom: Der Vorläufer von MvC. Rasante Combos und treue Charakterdesigns machten ihn zum Arcade-Hit.
- Marvel Ultimate Alliance: Koop-Aktion mit bis zu vier Helden. Die Fähigkeiten ließen sich kombinieren, echte Team-Synergien.
- Lego Marvel Super Heroes: Humor und Sammelspaß. Die Lego-Welt war riesig, die Rätsel abwechslungsreich.
- Spider-Man 2 (2004): Das Spiel, das das Schwingen erfand. Die Physik fühlte sich roh, aber befreiend an.
- Marvel: Contest of Champions: Mobile-Kämpfe mit strategischem Tiefgang. Kein Pay-to-Win-Grind, sondern echtes Timing.
- The Punisher (2005): Brutal und kompromisslos. Die Verhöre und die Umgebungskills waren ihrer Zeit voraus.
Hinter den Titeln stehen konkrete Studios mit eigener Handschrift. Insomniac Games (Spider-Man) hatte zuvor Ratchet & Clank und Sunset Overdrive entwickelt, das Schwingen in Spider-Man entstand aus der Bewegung der Ratchet-Reihe. Eidos-Montréal, verantwortlich für Guardians of the Galaxy, war vor allem durch Deus Ex: Human Revolution und Shadow of the Tomb Raider bekannt. Das Spiel verkaufte sich rund 5 Millionen Mal, weniger als die Hälfte von Spider-Man, landete aber wegen seiner linearen, aber charmanten Erzählung auf der Liste.
Treyarch, Entwickler von Spider-Man 2 (2004), hatte 2002 bereits Spider-Man: The Movie abgeliefert. Das Web-Swinging-System wurde von Grund auf neu programmiert und blieb unerreicht, bis Insomniacs Version 2018 erschien. Marvel Ultimate Alliance stammt von Raven Software, das zuvor Heretic und Hexen, frühe Ego-Shooter mit Fantasy-Setting, entwickelt hatte. Raven wurde später von Activision übernommen und arbeitete an Call of Duty. Lego Marvel Super Heroes entstand bei Traveller’s Tales, das mit Lego Star Wars (2005) das Lego-Spiel-Genre erschuf. Das Marvel-Ableger verkaufte über 8 Millionen Einheiten.
Marvel: Contest of Champions von Kabam, einem kanadischen Mobile-Studio, generierte seit 2014 über 500 Millionen US-Dollar Umsatz. Es ist das einzige Smartphone-Spiel auf der Liste. The Punisher (2005) wurde von Volition entwickelt, bekannt für Saints Row und Red Faction. Volition integrierte Verhör-Mechaniken, die später in Batman: Arkham (2009) aufgegriffen wurden. Das Spiel erschien exklusiv für PlayStation 2, Xbox und PC und verkaufte etwa 1,2 Millionen Einheiten.
Warum diese Liste bleibt
Kein einziger Titel auf der Liste ist ein bloßer Film-Ableger. Jeder Eintrag funktioniert als eigenständiges Spiel, das ist das wahre Verdienst von Polygons Auswahl.
Die Vielfalt reicht vom Prügelspiel bis zum strategischen Rollenspiel. Marvel-Fans haben hier für jeden Geschmack etwas. Und wer alle zehn gespielt hat, kennt die beste Superhelden-Action, die die Industrie zu bieten hat.
Die Liste fällt in eine Phase, in der Marvels Spielelizenz neu strukturiert wird. Seit 2022 hat Marvel Games mit Marvel’s Midnight Suns (Firaxis) und Marvel’s Spider-Man 2 (Insomniac) bewiesen, dass Einzelspieler-Titel ohne Live-Service-Elemente kommerziell und kritisch funktionieren. Das Scheitern von Marvel’s Avengers (2020) und Marvel’s Guardians of the Galaxy (obwohl gut, nur moderate Verkäufe) zeigte, dass die Branche von Mehrspieler-Fällen abrückt. Polygons Liste ignoriert VR-Titel wie Marvel’s Iron Man VR (2020) und das Nintendo-Switch-Exklusivspiel Marvel Ultimate Alliance 3 (2019), letzteres von Team Ninja entwickelt. Dessen Fehlen liegt vermutlich an schwächerer Spielschleife und linearem Leveldesign. Die zehn ausgewählten Spiele decken einen Zeitraum von 1994 (X-Men: Children of the Atom) bis 2023 (Spider-Man 2) ab. Marvel vs. Capcom 2 wurde 2022 aus allen Online-Shops entfernt, seine Aufnahme in die Liste sichert dem Arcade-Klassiker ein digitales Denkmal.
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