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Speicherkrise 2027: Angebotseinbruch von 70% droht, Gamer müssen zittern
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Speicherkrise 2027: Angebotseinbruch von 70% droht, Gamer müssen zittern

Die nächste Dürreperiode für DRAM und NAND zeichnet sich ab: Laut PCGamer könnte das Angebot um 70% einbrechen. Für Konsolen, Grafikkarten und SSDs bedeutet das böse Überraschungen.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Schlechte Nachrichten aus der Halbleiterwelt

Die Elektronikindustrie lief bereits auf Zahnspitzen, als es um die Speicherbeschaffung für 2027 ging. Jetzt macht eine Prognose die Runde, die selbst erfahrene Hardware-Routiniers blass aussehen lässt.

Laut PCGamer könnte das weltweite Angebot an Speicherchips, also DRAM und NAND, um bis zu 70% einbrechen. Kein kurzer Engpass, sondern ein tiefer Fall ohne absehbares Ende.

Was das für Gamer bedeutet

  • Neue Konsolen: PlayStation 6 oder die nächste Xbox brauchen riesige Mengen an schnellem Speicher. Ein solcher Kollaps würde Release-Termine oder Stückzahlen direkt treffen.
  • Grafikkarten: High-End-Modelle mit 24 GB VRAM und mehr werden noch teurer. Selbst Mittelklasse-Karten mit 12 GB könnten zur Mangelware werden.
  • SSDs: Wer auf PCIe 5.0 oder demnächst PCIe 6.0 setzt, muss mit absurd hohen Preisen rechnen. NVMe-Laufwerke für Spielebibliotheken werden zum Luxusgut.

Erinnert ihr euch an 2021, als Grafikkarten nur noch über Börsenkurse gehandelt wurden? Damals war es eine generelle Chipknappheit. Diesmal ist es gezielter Speichermangel, und der betrifft alles, was Spiele lädt und rendert.

Warum der Einbruch so brutal ist

Die Vorgeschichte: Hersteller hatten bereits vor Monaten gewarnt, dass Investitionen in neue Fabriken hinterherhinken. Jetzt fällt die nächste Produktionswelle aus.

  • Keine schnellen Ausweichmöglichkeiten: Speicherchips lassen sich nicht ad hoc aus anderen Fabriken holen. Die Lieferketten sind starr.
  • Konsolen als Kollateralschaden: Sony, Microsoft und Nintendo kaufen auf demselben Markt ein wie PC-Hersteller. Wenn das Angebot um 70% schrumpft, reicht es für alle zu wenig.
  • „No end in sight“: Die Zusammenfassung der Analyse lässt keinen Raum für Optimismus. Eine Erholung ist nicht in Sicht.

Ein Déjà-vu für Retro-Gamer

Wer die 1990er erlebt hat, kennt Speicherengpässe aus Cartridge-Zeiten, ROM-Masken waren teuer und knapp. Heute steckt der Engpass im DRAM und NAND, aber die Folge ist dieselbe: Spiele werden teurer oder erscheinen später.

Es bleibt die Hoffnung, dass Hersteller ihre Lagerbestände besser managen als vor fünf Jahren. Ob das reicht, wird sich ab 2027 zeigen, und zwar auf dem Preisschild eurer nächsten SSD.

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