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Directive 8020: Wenn das Team zum Feind wird
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Directive 8020: Wenn das Team zum Feind wird

Die Macher von Until Dawn heben mit ihrem neuen Sci-Fi-Horror den psychologischen Druck im All auf ein neues Level.

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Dennis Adam
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Die Schatten von Alien und The Thing

Die Entwickler von Supermassive Games kehren mit Directive 8020 zurück und setzen auf klaustrophobische Bedrohung. Das Spiel nutzt die Isolation eines Raumschiffs, um das Vertrauen innerhalb der Crew zu zersetzen.

Dabei ziehen die Macher direkte Inspiration aus Filmklassikern:

  • Alien: Die Angst vor einem unsichtbaren Jäger in engen Korridoren.
  • The Thing: Die ständige Ungewissheit, ob der Kollege neben einem noch ein Mensch ist.

Paranoia als Spielmechanik

Anders als in klassischen Horror-Titeln liegt der Fokus hier auf der Zerbrechlichkeit zwischenmenschlicher Beziehungen. Die Entwickler betonen, dass es um eine reifere Darstellung von Konflikten unter Extremsituationen geht.

Das sorgt für spezifische Herausforderungen:

  • Misstrauen gegenüber den Spielfiguren im eigenen Team.
  • Entscheidungen haben direkte Auswirkungen auf das Überleben der Crew.
  • Die Interaktion mit anderen Charakteren bestimmt den Verlauf der Bedrohung.

Spielbare Anspannung

In den ersten Hands-on-Sessions zeigt sich, dass Directive 8020 auf Schleichpassagen und ständige Wachsamkeit setzt. Der Spieler fühlt sich nie sicher, da die Gefahr nicht nur von außen, sondern auch von den Mitstreitern ausgeht.

Das Gameplay umfasst folgende Elemente:

  • Strategische Planung von Routen durch das Schiff.
  • Einsatz von Werkzeugen, um die Umgebung zu manipulieren.
  • Management von Ressourcen unter hohem psychologischem Druck.

Technischer Anspruch

Supermassive Games nutzt für diesen Titel eine weiterentwickelte Engine, um die Mimik der Charaktere präzise einzufangen. Mimik ist bei diesem Konzept essenziell, da der Spieler an den Gesichtern der Mitstreiter ablesen muss, wer unter Stress die Nerven verliert.

Die visuelle Gestaltung fokussiert sich auf:

  • Realistische Lichteffekte in dunklen Gängen.
  • Detaillierte Umgebungen, die das Gefühl der Enge verstärken.
  • Animationen, die körperliche Erschöpfung und Panik vermitteln.

Die Veröffentlichung von Directive 8020 ist für das nächste Jahr geplant. Aktuelle Demos zeigen eine deutlich düstere Atmosphäre als frühere Projekte des Studios.

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