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Disco Elysium-Studio entlässt 32 Mitarbeiter: „Unsere künstlerischen Standards bleiben unverändert“
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Disco Elysium-Studio entlässt 32 Mitarbeiter: „Unsere künstlerischen Standards bleiben unverändert“

Das Studio hinter Disco Elysium streicht 32 Stellen, nachdem das jüngste RPG kommerziell enttäuschte. Kreative Integrität soll aber erhalten bleiben.

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Dennis Adam
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Künstlerischer Anspruch, harte Landung

Das Entwicklerstudio ZA/UM, bekannt für das gefeierte Disco Elysium, hat 32 Mitarbeiter entlassen.

Grund dafür ist die „enttäuschende kommerzielle Performance“ des zuletzt veröffentlichten Rollenspiels. In einer Mitteilung an die Belegschaft heißt es: „Unsere künstlerischen Standards bleiben unverändert. Wir werden weitermachen“ („We will persist“).

Das jüngste RPG, kein kommerzieller Hit

  • Das genaue Spiel wird im Statement nicht namentlich genannt.
  • Es handelte sich um das erste größere Projekt seit dem Überraschungserfolg Disco Elysium.
  • Die Verkaufszahlen blieben hinter den Erwartungen zurück, trotz hoher Kritikerwertungen.

ZA/UM hatte sich mit seinem Debüt 2019 einen Ruf für literarische Tiefe und unkonventionelle Mechaniken erarbeitet. Der Nachfolger oder das Spin-Off konnte daran kommerziell nicht anknüpfen.

Keine Abstriche bei der Vision

Das Studio betont, dass die Entlassungen nicht mit einer Verwässerung der kreativen Ausrichtung einhergehen.

  • „Unsere künstlerischen Standards bleiben unverändert“, dieser Satz steht im Zentrum der internen Kommunikation.
  • Die verbleibende Mannschaft soll weiterhin an ambitionierten, erzählerisch dichten Projekten arbeiten.

Für viele Fans der Marke ist das ein Hoffnungsschimmer: ZA/UM will nicht auf sicherere, massentauglichere Formate umschwenken.

Schrumpfkur ohne Stilbruch

  • 32 Entlassungen bedeuten einen deutlichen Personalabbau bei einem Studio, das zuvor auf rund 100 Mitarbeiter geschätzt wurde.
  • Die Produktionskapazitäten werden sinken, aber die Ausrichtung bleibt erhalten.

Ob das wirtschaftlich tragfähig ist, wird sich zeigen. ZA/UM setzt weiter auf hohe Kunst, und hofft, dass das Publikum dafür auch in Zukunft zahlt.

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