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Dishonored-Entwickler verteidigen verhasste Ladebildschirme im Livestream
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Dishonored-Entwickler verteidigen verhasste Ladebildschirme im Livestream

Raphaël Colantonio streamt Dishonored mit dem Team und spricht über die oft kritisierten Ladebildschirme, und nimmt sie in Schutz.

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Beytullah Akyildiz
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Nostalgie in Dunwall

Raphaël Colantonio, Co-Creative Director von Dishonored, streamt derzeit einen kompletten Spieldurchgang des Stealth-Klassikers. Begleitet wird er von weiteren Mitgliedern des ursprünglichen Entwicklungsteams.

Im Rahmen dieser entspannten Runde kommen die Veteranen auf ein Thema, das Spieler seit jeher spaltet: die Ladebildschirme. Und sie nehmen diese ausdrücklich in Schutz.

Warum Ladebildschirme oft verhasst sind

  • Lange Wartezeiten unterbrechen den Spielfluss und reißen aus der Handlung.
  • Viele Spieler empfinden sie als überflüssige Zeitverschwendung, besonders auf älterer Hardware.
  • In der heutigen Ära schneller SSDs sind sie vielerorts zur Seltenheit geworden, und werden entsprechend kritisiert.

Doch das Team von Arkane sieht das anders. Im Stream wird deutlich, dass sie die Ladebildschirme nicht als notwendiges Übel, sondern als Teil des Gesamterlebnisses betrachten.

Ein Plädoyer für die Pause

Die Entwickler argumentieren, dass die statischen Bildschirme mit ihren atmosphärischen Grafiken und der dezenten Musik eine wichtige Funktion erfüllen. Sie geben dem Spieler einen Moment zum Durchatmen und lassen die gerade erlebte Szenerie nachwirken.

Zudem seien die Ladebildschirme ein künstlerisches Statement, sie zeigen handgezeichnete Konzeptkunst und Skizzen, die die düstere Welt von Dunwall widerspiegeln. Ein bewusster Stilbruch, der die Immersion nicht stört, er ist Teil davon.

Ein Blick zurück auf die Entwicklungszeit

Colantonio und seine Kollegen nutzen den Stream auch für Anekdoten aus der Entwicklungsphase. Die Ladebildschirme waren demnach kein nachträglicher Einfall, sondern von Anfang an als gestalterisches Element geplant.

Sie verweisen auf die technischen Limits der damaligen Konsolen und darauf, wie man das Beste daraus gemacht habe. Statt Ladezeiten zu verstecken, habe man sie zelebriert.

Für Fans von Dishonored ist der Stream eine seltene Gelegenheit, die Gedanken der Macher direkt zu verfolgen. Und vielleicht sogar die eigenen Ladebildschirme mit anderen Augen zu sehen.

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