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Donkey Kong: Hätte der Affe fast einen menschlichen Ursprung gehabt?
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Donkey Kong: Hätte der Affe fast einen menschlichen Ursprung gehabt?

Neue Gerichtsdokumente enthüllen kuriose Details über die Entstehung des Nintendo-Klassikers Donkey Kong und das legendäre Verfahren gegen Universal Pictures.

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Dennis Adam
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Ein Blick in die Archive der Gaming-Geschichte

Neue, bisher unter Verschluss gehaltene Gerichtsdokumente aus dem Jahr 1983 haben das Licht der Welt erblickt. Sie stammen aus dem berüchtigten Rechtsstreit zwischen Universal Pictures und Nintendo bezüglich der Markenrechte an King Kong.

Dank der akribischen Arbeit von Norman Caruso, besser bekannt als The Gaming Historian, erhalten Fans nun Einblick in diese Ära. Caruso veröffentlichte die Unterlagen als krönenden Abschluss seiner beeindruckenden YouTube-Karriere.

Das bizarre Ursprungskonzept von Miyamoto

Die Unterlagen offenbaren ein absolut verrücktes Detail über das ursprüngliche Design der Spielfigur. Shigeru Miyamoto hatte zu Beginn ganz andere Vorstellungen von seinem Antagonisten.

  • Ursprünglich sollte Donkey Kong kein echter Affe sein.
  • Miyamoto zog in Erwägung, einen Menschen in einem Gorillakostüm als Charaktermodell zu nutzen.
  • Diese Idee wurde jedoch verworfen, was uns den ikonischen Affen bescherte, den wir heute alle kennen und lieben.

Der Rechtsstreit der Giganten

Der Konflikt zwischen Universal und Nintendo hätte die Geschichte von Donkey Kong fast beendet. Der Filmriese versuchte damals, Nintendo wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen am Film King Kong zu verklagen.

  • Nintendo konnte jedoch nachweisen, dass Universal zuvor in einem anderen Rechtsstreit behauptet hatte, King Kong sei gemeinfrei.
  • Dieser strategische Geniestreich rettete Nintendo damals vor dem Ruin.
  • Ohne diesen Sieg wäre die gesamte Donkey Kong-Franchise wohl niemals zu dem Welterfolg geworden, der sie heute ist.

Ein Abschied von einer Legende

Die Veröffentlichung dieser Dokumente markiert einen bittersüßen Moment für die Retro-Gaming-Community. Norman Caruso verabschiedet sich mit diesem Fund von seiner aktiven Zeit als Content Creator.

  • Wir danken ihm für seine jahrelange, tiefgründige Recherchearbeit.
  • Seine Dokumentationen über die Geschichte von Videospielen bleiben zeitlose Klassiker.
  • Ein würdiger Schlusspunkt für einen der besten Historiker unserer Branche!
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