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Doppelter Nintendo-Direct-Segen: Zelda-Showcase und General-Ausgabe in einer Woche
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Doppelter Nintendo-Direct-Segen: Zelda-Showcase und General-Ausgabe in einer Woche

Nintendo kündigt für nächste Woche zwei Direct-Ausgaben an: eine klassische Generalausgabe und ein eigenes Format zum 40-jährigen Zelda-Jubiläum.

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Dennis Adam
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Zwei Directs, ein Jubiläum: Das erwartet die Fans

Nintendo hat für die kommende Woche gleich zwei Ausgaben seiner Video-Show Direct bestätigt. Eine Sendung wird die übliche Generalausgabe mit kommenden Titeln für die Switch-Familie, die zweite fokussiert sich komplett auf The Legend of Zelda. Das ist eine Ansage: Das Franchise feiert 2026 seinen 40. Geburtstag, und der Termin liegt bewusst vor dem Jubiläumsdatum im Februar nächsten Jahres. Konkrete Uhrzeiten oder eine genaue Sendedauer hat der Konzern noch nicht genannt, aber die Ankündigung selbst hat bereits für Bewegung in den Fanforen gesorgt.

Was eine Zelda-Direct bedeuten könnte

  • Neue Teile der Hauptserie: Ein frischer 3D-Titel nach dem Erfolg von „Tears of the Kingdom“ (2023) wäre der logische Höhepunkt, allerdings spekulieren Fans über eine frühe Entwicklung.
  • Remakes und Remaster: Gerüchte über eine Neuauflage von „The Wind Waker“ und „Twilight Princess“ für die Switch 2 halten sich seit Jahren. Eine Direct wäre der ideale Ort, um solche Projekte endlich zu zeigen.
  • Spin-offs: Der „Hyrule Warriors“-Ableger oder ein neues „Zelda“-Abenteuer im Stil der 2D-Klassiker wären weitere Optionen.
  • Vergangenheit und Zukunft: Ein Blick auf die Geschichte der Reihe, etwa mit einem Orchestersoundtrack oder einer Museumsshow, ist ebenfalls denkbar.

Die Generalausgabe: Das Switch-2-Lineup im Fokus

Die zweite Direct folgt dem klassischen Muster: ein kompakter Überblick über Spiele, die in den nächsten Monaten erscheinen. Seit dem Launch der Switch 2 im Jahr 2025 nutzt Nintendo diese Formate, um Third-Party-Partner, Indie-Perlen und eigene Produktionen gebündelt vorzustellen. Erwartet werden neue Gameplay-Trailer zu bereits angekündigten Titeln sowie ein oder zwei Überraschungsankündigungen. Beobachter rechnen damit, dass Nintendo auch den Online-Service der Switch 2 stärker in den Vordergrund rückt, nachdem die klassische Switch-Serie zuletzt eher sporadisch neue Mitglieder bekam.

Die Zelda-Erfolgsgeschichte als Kontext

Die Reihe startete 1986 mit dem ersten „The Legend of Zelda“ auf dem NES und definierte seither immer wieder Genres mit. Einige Meilensteine:

  • Ocarina of Time (1998, Nintendo 64): gilt bis heute als Referenz für 3D-Abenteuer in offener Spielwelt.
  • Breath of the Wild (2017, Switch/Wii U): verkaufte sich über 30 Millionen Mal und läutete das moderne Open-World-Format der Serie ein.
  • Tears of the Kingdom (2023, Switch): folgte mit 20 Millionen Einheiten in wenigen Monaten und nutzte physikbasierte Bausysteme.
  • Eiji Aonuma, langjähriger Produzent, betonte in Interviews wiederholt, dass er für jede Konsolengeneration eine neue Design-Idee entwickeln will.

Was die Ankündigung über Nintendos Strategie verrät

  • Zwei Formate statt eines: Die Trennung in eine Fokus-Sendung und eine Generalausgabe zeigt, dass Nintendo die Aufmerksamkeitsspanne des Publikums ernst nimmt. Zelda-Fans müssen nicht durch 45 Minuten anderes Programm scrollen, Gelegenheitsspieler können die Zelda-Sendung überspringen.
  • Jubiläum als Treiber: Der 40. Geburtstag bietet eine natürliche Rechtfertigung für ein solches Special. 2017 gab es zum 30. Jubiläum nur eine kleine Kollektion, hier geht man offenbar größer in die Inszenierung.
  • Konsolenwechsel als Chance: Die Switch 2 braucht weiterhin starke Exklusivtitel. Ein früher Teaser oder sogar eine konkrete Ankündigung eines neuen Zelda-Abenteuers würde die Hardware zusätzlich befeuern.

Terminliche Einordnung und Erwartungsmanagement

Die Terminierung in der Woche vom 7. bis 13. September ist kein Zufall. Traditionell nutzt Nintendo den Herbst, um das Weihnachtsgeschäft anzukündigen. Während die Generalausgabe also vor allem das vierte Quartal 2026 abdecken wird, gilt die Zelda-Direct als Plattform für langfristige Enthüllungen. Fans sollten konkrete Spieltermine nur dann erwarten, wenn ein Titel schon weit entwickelt ist. Bei „Breath of the Wild“ dauerte es von der ersten Ankündigung bis zum Release immerhin zwei Jahre, bei „Tears of the Kingdom“ sogar sechs.

Die Verbindung zur Franchise-Historie des Entwicklers

Nintendo selbst ist nicht nur Publisher, sondern auch Entwickler der Zelda-Serie. Das interne Team Nintendo EPD (Entertainment Planning & Development) arbeitet seit Jahrzehnten an der Marke. Frühere Hauptteile entstanden in Zusammenarbeit mit Drittanbietern wie Capcom für die Game-Boy-Teile oder mit Koei Tecmo für die „Hyrule Warriors“-Serie. Die Tatsache, dass Nintendo eine ganze Direct nur für eine einzige Marke reserviert, ist bemerkenswert: Bisher gab es solche Specials nur für Super Mario (35. Jubiläum 2020, aber als separate Mini-Direct). Ein komplettes Format über 40 Minuten ausschließlich für Zelda ist ein Novum in der Firmengeschichte.

Fazit: Ein Weckruf für alle, die auf ein neues Abenteuer hoffen

Die Ankündigung zweier Directs sendet ein klares Signal: Nintendo nimmt das Jubiläum seiner wichtigsten zweiten Säule ernst. Während die Generalausgabe das laufende Programm stützt, dürfte die Zelda-Sendung mehr als nur eine Retro-Nostalgie zeigen. Ein konkretes Datum für eine Veröffentlichung wurde nicht genannt, aber wer gedacht hatte, die Ära mit „Tears of the Kingdom“ sei abgeschlossen, liegt womöglich falsch. Schon der kurze Hinweis auf das Special hat die Erwartungen in der Community explodieren lassen. Bleibt abzuwarten, ob Nintendo mit einem Trailer oder nur mit einer Ankündigung aufwartet, die Existenz zweier eigenständiger Formate beweist immerhin: Die Spielewelt rund um Hyrule ist noch lange nicht erzählt.

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