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Dungeons & Dragons 2: Drehbuch fertig, aber neues Studio gesucht
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Dungeons & Dragons 2: Drehbuch fertig, aber neues Studio gesucht

Paramount hat die Produktion des D&D-Filmsequels aufgegeben. Das abgeschlossene Skript liegt bereit, nun braucht das Projekt einen neuen Partner.

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Tommes Parzl
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Rückzug von Paramount: Was wir wissen

Paramount hat sich aus der Produktion des zweiten Dungeons & Dragons-Films zurückgezogen. Die Fortsetzung ist jedoch keineswegs tot: Das Drehbuch ist fertiggestellt und wird derzeit bei anderen Studios angeboten. Damit bestätigt sich ein Muster, das in Hollywood häufiger auftaucht, wenn Produktionsfirmen ihre Prioritäten ändern. Das Projekt braucht nun einen neuen Geldgeber und Verleiher.

Der erste Teil, Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves, lief 2023 in den Kinos und erhielt überwiegend positive Kritiken. Die Mischung aus klassischem Rollenspiel-Charme, komödiantischen Elementen und moderner Fantasy-Action kam beim Publikum gut an. Dennoch sah Paramount offenbar keine ausreichende Basis für eine Weiterführung unter dem eigenen Dach. Die Pressemitteilungen und offiziellen Kommentare bleiben knapp, ein öffentlicher Hintergrund zum Ausstieg wurde nicht genannt.

Was bedeutet der Wechsel für den Film?

  • Das fertige Drehbuch baut laut den verfügbaren Informationen direkt auf den Ereignissen des ersten Films auf.
  • Die Produktion wird erst starten, wenn ein neues Studio das Projekt übernimmt und finanziert.
  • Bisherige Regie- und Schauspiel-Engagements sind nicht bestätigt, da ein Studiowechsel auch personelle Änderungen mit sich bringen kann.
  • Ein möglicher Kinostart verschiebt sich entsprechend nach hinten, konkrete Termine wurden nie offiziell genannt.

Die Verhandlungen mit potenziellen Nachfolge-Studios laufen hinter verschlossenen Türen. Ob ein Streaming-Dienst wie Netflix oder Amazon Prime Video oder ein klassisches Filmstudio den Zuschlag erhält, ist offen. In der aktuellen Branchenlage ist auch ein Co-Finanzierungsmodell denkbar, bei dem mehrere Partner das Risiko teilen. Die D&D-Fangemeinde wartet derweil auf offizielle Statements, während das Projekt zunächst im Schwebezustand verbleibt.

Die Historie der D&D-Verfilmungen

Dungeons & Dragons ist kein Neuling auf der Leinwand. Bereits in den 2000ern gab es Versuche, das Rollenspiel-Universum zu verfilmen, die allerdings eher in die Kategorie B-Movie fielen. Der Film von 2023 markierte den ersten ernsthaften Neuansatz mit einem größeren Budget und einem erfahrenen Regie-Duo. Die Geschichte spielte in der berühmtenVergessenen Reiche-Welt und brachte bekannte Monster wie Drachen, Owlbears und Riesen auf die Leinwand.

Der Erfolg des Films war gemischt: Die Einspielergebnisse lagen unter den Erwartungen von Blockbustern, aber die Heimbild-Auswertung und die positive Mundpropaganda sorgten für eine stabile Fangemeinde. Studios reagieren auf solche Zahlen oft vorsichtig, was die Rückzugsentscheidung von Paramount erklären könnte. Gleichzeitig zeigt das geleakte Skript, dass die kreative Arbeit am Nachfolger bereits weit fortgeschritten ist, was das Interesse von Wettbewerbern wecken dürfte.

Branchenkontext: Wenn Produktionspartner aufgeben

  • Paramount steht aktuell selbst vor strategischen Neuausrichtungen, nachdem der Konzern mehrere Führungswechsel durchlebte.
  • Große Studios bevorzugen sichere Franchise-Reihen mit nachgewiesenem globalem Appeal. Der D&D-Film hatte zwar Kultstatus, aber keine riesigen Auslandszahlen.
  • Andere Fantasy-Reihen wie The Witcher oder The Lord of the Rings zeigen, dass auch Nischenmärkte mit geeigneter Umsetzung ein breites Publikum erreichen können.
  • Ein neuer Partner könnte die Fortsetzung entweder als Streaming-Exklusivtitel oder als Kinofilm mit kleinerem Budget angehen.

Der Ausstieg eines Major-Studios ist kein Todesurteil. In den letzten Jahren übernahmen mehrfach kleinere Studios oder Streaming-Dienste verworfene Projekte. Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit zeigen, dass solche Übernahmen oft zu kreativen Neuerfindungen führen. Was für D&D 2 konkret passiert, hängt nun davon ab, wie gut das fertige Drehbuch zu den aktuellen Marktstrategien der Interessenten passt.

Der Reiz des abgeschlossenen Drehbuchs: Was liegt vor?

Die Tatsache, dass das Skript bereits fertig ist, spricht für eine strukturierte Vorproduktion. Üblicherweise wird erst nach der Skriptphase ein Studio offiziell an Bord geholt. Ein kompletter Drehbucherstentwurf erleichtert neuen Partnern die Entscheidung erheblich, da sie keine Entwicklungskosten mehr fürchten müssen. Vom Papier zur Realität braucht es lediglich das grüne Licht eines finanzkräftigen Studios.

Wer das Skript verfasst hat, wurde nicht offiziell genannt, aber vermutlich waren die Autoren des ersten Films, Jonathan Goldstein und John Francis Daley, wieder mit von der Partie. Ihre Handschrift, eine Mischung aus Humor und Abenteuer, prägte den ersten Teil deutlich. Das überzeugende Skript könnte den Verhandlungsprozess beschleunigen, denn in Hollywood sind fertige Drehbücher mit nachgewiesener Qualität begehrt.

Was das für Spieler und Filmfans bedeutet

Die Dungeons-&-Dragons-Community steht traditionell sehr eng mit der Filmumsetzung in Verbindung. Tischrollenspieler und Rollenspiel-Veteranen kritisierten zwar einige Freiheiten, lobten aber die liebevollen Details und Easter Eggs. Eine Fortsetzung würde das Weltraumschiff-Setting weiter erkunden, wenn das Drehbuch denn der üblichen Linie folgt. Gerüchte aus der Produktionsphase vor dem Ausstieg deuteten auf die Einführung weiterer populärer Schauplätze und Kreaturen hin.

  • Das Franchise lebt auch außerhalb der Filme durch Videospiele wie Baldur’s Gate 3 und Neverwinter.
  • Ein erfolgreiches Filmszenario könnte die Marke weiter ankurbeln, was Hasbro als Rechteinhaber sicher begrüßen würde.
  • Ohne ein neues Studio liegt das Projekt auf Eis; eine Enttäuschung für all jene, die sich nach einem zweiten Leinwandabenteuer sehnen.

Ein Blick nach vorn: Nächste Schritte

Für Hardcore-Anhänger des Rollenspiels ist diese Nachricht wie ein guter oder schlechter Wurf mit dem D20: ungewiss. Paramounts Rückzug bedeutet konkret eine längere Wartezeit, aber nicht das Ende der Träume. Die Rechte liegen bei Hasbro, das als Muttergesellschaft von Wizards of the Coast ein eigenes Interesse an einer Fortsetzung hat. Hasbro hat in den letzten Jahren stark auf Medien-Erlöse gesetzt und könnte sogar selbst als Produzent einspringen.

Ein möglicher Partner wäre auch ein Streaming-Dienst, der bereits Fantasy-Epen wie The Wheel of Time oder The Rings of Power erfolgreich umsetzt. Ein solches Zuhause gewährt mehr kreative Freiheiten und lange Laufzeiten, was einer Franchise wie D&D entgegenkommt. Bis zur offiziellen Unterschrift bleibt die Lage jedoch spekulativ. Die nächsten Monate werden zeigen, ob das Skript aus dem Papierkorb landet oder den Weg in die große Produktionswelt findet.

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