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EVE Online und Google DeepMind: Warum die Spieler plötzlich ruhig bleiben
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EVE Online und Google DeepMind: Warum die Spieler plötzlich ruhig bleiben

Die Entwickler von EVE Online gehen eine Partnerschaft mit Google DeepMind ein, ohne dabei den gewohnten Zorn der Gaming-Community zu ernten.

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Beytullah Akyildiz
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Eine ungewöhnliche Allianz

Die Entwickler von Fenris Creations, ehemals bekannt als CCP Games, suchen die Nähe zu Google DeepMind. Die KI-Spezialisten erhalten einen Minderheitsanteil an dem Unternehmen.

Im Zentrum steht eine isolierte, offline nutzbare Version von EVE Online. Dort sollen KI-Agenten lernen, wie das komplexe Universum des MMOs funktioniert.

Die Reaktion der Community

Die Spielerschaft von EVE Online gilt als extrem kritisch gegenüber neuen Technologien. Dennoch blieb ein wahrnehmbarer Aufschrei nach der Ankündigung auf dem EVE FanFest aus.

CEO Hilmar Veigar Pétursson stellte das Projekt gemeinsam mit Adrian Bolton von Google DeepMind vor. Trotz der eher vagen Zielvorgaben blieb die Stimmung im Publikum erstaunlich gelassen.

Gründe für die Gelassenheit

Dafür gibt es einige plausible Erklärungen:

  • Die Spieler vertrauen auf die technische Kompetenz der Entwickler.
  • Das Training findet in einer abgeschotteten Umgebung statt.
  • Es gibt bisher keine Pläne für generative Inhalte innerhalb des Live-Spiels.
  • Die Community schätzt die jahrelange Transparenz von Fenris Creations.

Was das für die Zukunft bedeutet

Die Partnerschaft konzentriert sich derzeit rein auf Forschungszwecke. Es geht darum, wie KI-Modelle komplexe, ökonomische Systeme verstehen und beeinflussen können.

  • Google DeepMind nutzt die Daten für eigene Algorithmen.
  • Fenris Creations erhofft sich neue Erkenntnisse für die Spielmechanik.
  • Die KI soll nicht den menschlichen Spielspaß ersetzen, sondern als Simulationsobjekt dienen.

Bisher haben die Entwickler keine Details genannt, wie genau diese KI-Modelle in das fertige Produkt EVE Online einfließen könnten. Die Spieler beobachten das Projekt aus sicherer Distanz, während die Server in Island weiter ihre Runden drehen.

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