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Final-Fantasy-Legende Yoshitaka Amano zeigt handgezeichneten Anime ZAN
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Final-Fantasy-Legende Yoshitaka Amano zeigt handgezeichneten Anime ZAN

Auf der Anime Expo 2026 präsentierte der Künstler einen Proof of Concept für Deva Zan, komplett ohne CGI, mit traditioneller Cel-Animation.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Amano zurück zu den Wurzeln

Yoshitaka Amano, der legendäre Character-Designer der frühen Final Fantasy-Teile, hat auf der Anime Expo 2026 seinen neuen Anime ZAN vorgestellt. Der Kurzfilm adaptiert seine Manga-Reihe Deva Zan und besteht aus einem 100-prozentig handgezeichneten Proof of Concept.

Kein CGI, keine digitalen Zwischenschritte, stattdessen echte Cel-Animation, wie sie in den 80ern und 90ern Standard war. Amano selbst war vor Ort, um das Material zu zeigen.

Was ist Deva Zan?

  • Eine Manga-Serie, die Amano bereits in den 2010ern startete
  • Handlungsmischung aus japanischer Mythologie und psychedelischer Fantasy
  • Bisher nur in limitierten Auflagen und Sammlereditionen erschienen

Der Anime ZAN scheint eine direkte filmische Adaption zu sein. Der gezeigte Clip diente als Machbarkeitsstudie, und als Liebeserklärung an die analogen Techniken, die Amano groß gemacht haben.

Handgezeichnet statt Pixelflut

Amano ist bekannt für seine filigranen, fast expressionistischen Illustrationen. Digitale Animation hätte diese Linien glätten oder vereinfachen müssen. Stattdessen setzt er auf traditionelle Cel-Animation:

  • Jeder Frame wurde per Hand gemalt
  • Die Farben wirken lebendiger, die Konturen weicher
  • Ein bewusster Kontrast zur aktuellen 3D-CGI-Dominanz

Für Retro-Fans ein echtes Fest. Man sieht den Bildern die Mühe an, kein Wunder, dass der Proof of Concept wohl mehrere Monate Arbeit verschlang.

Wann kommt ZAN?

Konkrete Daten oder eine Serienbestellung gibt es noch nicht. Der Clip diente als Ankündigung und technische Demonstration. Sollte ein Studio einsteigen, wäre ZAN einer der seltenen großen Anime-Titel, der komplett ohne digitale Animation auskommt.

Amano selbst sagte auf der Bühne (laut Polygon), er wolle „die Magie des Handgemachten zurückbringen“. Kein Release-Fenster, keine Plattform, nur die Gewissheit, dass jemand wie er noch immer an die Kraft des Stifts glaubt.

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