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Framework senkt Preise: Günstigere RAM-Lieferungen werden an Kunden weitergegeben
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Framework senkt Preise: Günstigere RAM-Lieferungen werden an Kunden weitergegeben

Der Laptop-Hersteller Framework gibt Einsparungen bei Speicherbausteinen an Käufer weiter und senkt Preise für Neu- und Bestellungen trotz angespannter Marktlage.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Framework nutzt günstigere Speicherpreise für Preissenkung

Der Laptop-Hersteller Framework hat angekündigt, Einsparungen bei der Beschaffung von Arbeitsspeicher direkt an die Kundschaft weiterzugeben. Konkret bedeutet das: Für einige Notebook-Modelle gelten sofortige Preissenkungen, und auch bestehende Bestellungen, die noch nicht versandt wurden, profitieren rückwirkend von den günstigeren Konditionen. Die Firma spricht von einer gesicherten, kostengünstigeren Lieferkette für Speichermodule, die man nun “wann immer möglich” an die Käufer weitergebe.

Was genau bekommen Kunden erstattet?

  • Bestehende Bestellungen erhalten automatisch die Differenz erstattet, wenn sie schon zu höherem Preis aufgegeben wurden.
  • Neue Bestellungen profitieren sofort von den reduzierten Listenpreisen, die je nach Modell und RAM-Konfiguration variieren.
  • Die Erstattung erfolgt laut Framework ohne bürokratischen Aufwand, also ohne dass Kunden selbst aktiv werden müssen.
  • Die Maßnahme betrifft Konfigurationen mit den günstigeren Speicherbausteinen, die Framework nun in größeren Stückzahlen einkaufen konnte.

Kein typischer Markttrend: RAM-Preise steigen eigentlich

Der Schritt ist bemerkenswert, weil die Speicherbranche seit Monaten unter dem sogenannten “RAMpocalypse” leidet, also stark steigenden Preisen für DRAM- und NAND-Chips. Hersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron haben ihre Produktionskapazitäten für neuere Fertigungsprozesse umgestellt, was zu Verknappung führt. Framework hat offenbar langfristige Einkaufskontrakte abgeschlossen oder eine günstigere Quelle erschlossen, die es erlaubt, gegen den allgemeinen Trend zu arbeiten. Genau diese Abweichung vom Markt macht die Nachricht für Technik-Interessierte besonders relevant.

Framework: Bekannt für modulare und reparierbare Laptops

Framework ist kein klassischer Massenhersteller, sondern hat sich mit einem besonderen Konzept einen Namen gemacht: Die Laptops sind modular aufgebaut, sodass Nutzer Hauptplatine, Display, Akku und Anschlüsse selbst tauschen können. Das 2021 gegründete Unternehmen startete mit dem 13-Zoll-Modell, das über austauschbare Erweiterungskarten für HDMI, USB-C oder Speicher verfügt. Seitdem kamen größere Modelle wie das Framework Laptop 16 hinzu, das auch eine optionale Grafikkarte aufnimmt. Die Firma richtet sich an Enthusiasten, die Wert auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit legen, oft auch an Entwickler und Kreative, die ihre Hardware individuell anpassen wollen.

Die Bedeutung für die Zielgruppe

  • Für Bestandskunden ist die automatische Erstattung ein starkes Signal: Framework behandelt bestehende Aufträge nicht als abgeschlossen, sondern korrigiert Preise fair nach.
  • Für Neukunden sinken die Einstiegshürden, da gerade Aufpreise für mehr RAM bei anderen Herstellern derzeit oft extrem hoch ausfallen.
  • Das Vorgehen stärkt das Markenimage von Transparenz, das Framework seit Gründung pflegt, etwa durch offene Treiber-Entwicklung und veröffentlichte Design-Dateien.
  • Konkurrenten wie Dell oder Lenovo geben Einsparungen in der Regel nur selten direkt weiter, sondern verbuchen sie als Marge.

Branchenkontext: Wer gibt sonst noch Rabatte?

In der aktuellen Lage sind Preissenkungen bei Speicher konfigurierter Laptops eine Seltenheit. Die meisten Hersteller haben ihre Aufpreise für RAM und SSDs im Jahresverlauf 2025 deutlich erhöht, manche sogar um 50 Prozent oder mehr. Framework hingegen operiert mit kleineren Stückzahlen und direkterem Kundenkontakt, was flexiblere Preisanpassungen ermöglicht. Gleichzeitig zeigt der Schritt, dass die Speicherknappheit nicht alle Einkaufskanäle gleichermaßen trifft: Wer frühzeitig Verträge mit alternativen Zulieferern schließt, kann sich Vorteile sichern. Für Verbraucher bedeutet das: Es lohnt sich, bei kleineren Herstellern nach Sonderkonditionen zu suchen.

Ein kalkuliertes Signal in schwierigen Zeiten

Dass Framework ausgerechnet jetzt mit Preissenkungen und Erstattungen auftrumpft, dürfte kein Zufall sein: Das Unternehmen will sich in einem Markt positionieren, in dem Verlässlichkeit und Kundennähe wichtiger werden. Während große Marken mit Lieferkettenproblemen kämpfen, beweist der modulare Hersteller, dass auch eine kleine Firma gegen den Trend arbeiten kann, wenn sie klug einkauft. Die konkreten Erstattungsbeträge sind allerdings abhängig vom jeweiligen Modell und Bestelldatum; wer eine Bestellung laufen hat, sollte die E-Mail-Korrespondenz im Blick behalten. Framework bleibt damit seiner Linie treu: Hardware soll nicht nur reparierbar, sondern auch fair bepreist sein.

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