Countdown läuft: 40 Spiele, 10 Weltpremieren
Am 6. Juni 2026 zückt die Future Games Show die große Keule. Satte 40 Spiele sollen präsentiert werden, darunter zehn echte Weltpremieren. Die Quelle PCGamer bestätigt diese Zahlen, und der Clou: Niemand muss das Haus dafür verlassen.
Die Show wird komplett als Livestream ausgestrahlt. Keine Messhalle, keine überteuerten Tickets, keine Warteschlangen vor Demokabinen. Einfach einschalten und los geht’s.
Wer hinter der Show steckt
Die Future Games Show wird von GamesRadar+ und PCGamer produziert, beides Marken des britischen Medienhauses Future plc. Future plc verlegt über 200 Magazine und Websites, darunter Edge, Retro Gamer und TechRadar. Die erste Future Games Show fand im Juni 2020 statt, als Reaktion auf die Absage der E3. Seitdem liefen 15 Ausgaben (Stand Mai 2026), jede mit 30 bis 50 Spielen. Die Show hat sich als feste Größe im digitalen Event-Kalender etabliert, ohne ein einziges Ticket zu verkaufen.
So fangt ihr die Übertragung
- Datum: Samstag, 6. Juni 2026
- Ort: Nennt man das so? Der Stream läuft auf den üblichen Kanälen: Twitch, YouTube, Steam.
- Kosten: Null Euro. Null Cent. Ernsthaft.
Der offizielle Trailer und die Ankündigung von PCGamer machen klar: Wer sich die Show ansehen will, braucht nur eine stabile Internetverbindung und Popcorn. Der Rest passiert von selbst.
Was bisher geschah, frühere Highlights
Die Dezember-Ausgabe 2025 zeigte unter anderem „The Last Hero of Nostalgaia“ (Shadowdrop auf Steam) und „Eiyuden Chronicle: Hundred Heroes“ (neuer Trailer). Die Juni-Show 2025 brachte die Premiere von „Crimson Desert“ (Gameplay-Demo) und „Soulmask“ (Release-Datum). Laut PCGamer lag der Anteil der Weltpremieren in den letzten fünf Shows stets zwischen 8 und 15, diesmal sind es 10. Einige der gezeigten Indie-Titel, wie „Dredge“ (2023 vorgestellt), erreichten später über 500.000 Verkäufe. Die Show dient oft als Sprungbrett für kleinere Studios.
Was euch erwartet
Zahlen sind das eine, Inhalte das andere. Die Organisatoren versprechen eine bunte Mischung aus Indie-Perlen, mittelgroßen Titeln und einigen Überraschungen von größeren Publishern. Die zehn Weltpremieren sind naturgemäß noch unter Verschluss, Spekulationen laufen heiß.
- 40 Spiele in einem Rutsch
- 10 Weltpremieren (niemand weiß welche, genau das macht es spannend)
- Retro-Touch? Die Future Games Show hat in der Vergangenheit oft auch Pixel-Art-Titel und moderne Klassiker gezeigt.
Digitale Events als neuer Standard
Die Future Games Show ist Teil einer Entwicklung, die mit der Pandemie begann: E3 fiel aus, Summer Game Fest startete, und Nintendo Direct zog nach. Anders als Geoff Keighleys Show mit Werbeblöcken setzt die FGS auf ein kompaktes, durchmoderiertes Format ohne Host-Unterbrechungen. Die Kosten für Teilnehmer liegen nahe null, keine Standmiete, keine Reisekosten. Kleine Studios erhalten Sendezeit neben großen Publishern. 2025 nutzten über 80 % der Aussteller die Show als einzige große Präsentation im Jahr.
Warum das wie Betrug klingt (und trotzdem fantastisch ist)
Die Zusammenfassung auf PCGamer brachte es auf den Punkt: „Without going anywhere! Seems like cheating.“ Sie haben recht. Eigentlich müsste man durch stickige Hallen irren, überfüllte Pressekonferenzen überstehen und hoffen, dass der Akku des Laptops hält. Stattdessen: Couch an, Stream an, Game-News tanken.
Kein Jetlag, keine Hotelkosten, kein Gedränge an den Bühnen. Die Show ist ein Paradebeispiel dafür, wie Spiele-Enthüllungen heute funktionieren, direkt, günstig und für alle zugänglich.
Ein letzter Tipp für den 6. Juni
Kalenderblock setzen: 6. Juni, Startzeit wird kurz vorher bekanntgegeben. Wer die Weltpremieren nicht verpassen will, sollte rechtzeitig bereit sein. Die letzten Future Games Shows waren randvoll mit Ankündigungen und Trailern, dieses Jahr versprechen die 40 Titel eine ähnliche Dichte.
Schaltet ein, macht es euch gemütlich und lasst die Spiele auf euch zukommen. Ohne einen einzigen Schritt vor die Tür.