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Garrett als Nager: Das verworfene Ratten-Feature von Thief
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Garrett als Nager: Das verworfene Ratten-Feature von Thief

Vor 15 Jahren gab es bei der Entwicklung von Thief Überlegungen, den Protagonisten Garrett auf Ratten-Größe schrumpfen zu lassen.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Eine verrückte Idee aus der Thief-Ära

Die Entwickler von Thief spielten vor über einem Jahrzehnt mit einem Konzept, das den Meisterdieb Garrett radikal verändert hätte. Sie prüften die Möglichkeit, den Spieler auf die Größe einer Ratte schrumpfen zu lassen.

Die Mechanik hinter dem Schrumpf-Gedanken

Das Ziel war es, Garrett neue Wege durch die Spielumgebungen zu eröffnen. Die technischen Überlegungen dazu umfassten:

  • Das Durchqueren von schmalen Abflussrohren.
  • Das Nutzen von winzigen Mauslöchern als Verstecke.
  • Eine völlig neue Perspektive auf die Architektur der Level.

Warum das Feature nicht kam

Die Umsetzung dieser Idee wurde letztlich verworfen. Die Entwickler entschieden sich gegen diesen Schritt, da die spielerischen Konsequenzen zu weitreichend gewesen wären.

  • Das Balancing der Schleich-Mechaniken wäre in Gefahr geraten.
  • Der Fokus auf die gewohnte Ego-Perspektive und Garretts menschliche Agilität hätte gelitten.
  • Die Konsistenz der Spielwelt blieb durch den Verzicht auf diese Verwandlung gewahrt.

Ein Blick zurück auf das Design

Heute bleibt die Idee eine bloße Anekdote aus der Geschichte von Thief. Die ursprüngliche Vision, Garrett als menschlichen Meisterdieb durch die Schatten zu führen, setzte sich gegenüber dem Nager-Konzept durch.

Es ist eine interessante Beobachtung, wie früh bei Thief bereits mit der vertikalen und horizontalen Ausnutzung der Umgebung experimentiert wurde. Die Entwickler ersetzten diese physikalische Transformation durch andere Methoden, um den Spieler durch die Level zu leiten.

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