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Genesis Hydria 240 ARGB im Test: Starke AiO-Kühlung mit ein paar Schwächen
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Genesis Hydria 240 ARGB im Test: Starke AiO-Kühlung mit ein paar Schwächen

Wir testen die AiO-Wasserkühlung Genesis Hydria 240 ARGB und prüfen, ob sie die Temperaturen eurer CPU effektiv im Zaum hält.

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Dennis Adam
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Preiswerte Frische für den Prozessor

Wasserkühlungen waren früher ein teures Hobby für Bastler mit viel Zeit. Heute bieten All-in-One-Lösungen (AiOs) eine unkomplizierte Alternative für jeden Gaming-Rechner.

Die Genesis Hydria 240 ARGB verspricht starke Kühlleistung ohne die Komplexität einer Custom-Loop. Wir haben das Modell in unseren Testparcours geschickt.

Was steckt im Karton?

  • Zwei 120-mm-Lüfter mit ARGB-Beleuchtung
  • Ein 240-mm-Radiator aus Aluminium
  • Montage-Material für gängige Intel- und AMD-Sockel
  • Eine vorbefüllte Pumpe mit Kupferboden

Die Messwerte in der Praxis

Die Kühlleistung des Genesis Hydria 240 ARGB überzeugt bei moderater Auslastung. Unter voller Gaming-Last hält das System die CPU-Temperatur in einem Bereich, der deutlich unter dem von günstigen Luftkühlern liegt.

  • Idle-Temperatur: 32 Grad Celsius
  • Gaming-Last: 64 Grad Celsius
  • Maximale Lautstärke: 34 Dezibel

Licht und Schatten beim Betrieb

Das Design überzeugt durch die integrierte Beleuchtung, die sich über gängige Mainboard-Software steuern lässt. Die Installation verläuft dank der beiliegenden Anleitung flüssig.

Dennoch zeigen sich bei hoher Drehzahl störende Nebengeräusche der Lüfterlager. Wir empfehlen eine manuelle Lüfterkurve im BIOS, um den Geräuschpegel bei anspruchsvollen Titeln wie Cyberpunk 2077 zu senken.

Unser Fazit zur Hardware

Die Genesis Hydria 240 ARGB bietet ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie positioniert sich damit zwischen günstigen Einsteiger-Luftkühlern und den extrem teuren Boliden wie dem Noctua NH-D15 G2.

Wer eine preiswerte Optik-Aufwertung für sein Gehäuse sucht, findet hier eine funktionale Lösung. Bei der Lautstärkenoptimierung ist jedoch Eigeninitiative des Nutzers gefragt.

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