Die Würfel sind gefallen
Jumanji: Open World ist der dritte und letzte Teil der Filmreihe, die 2017 mit Jumanji: Welcome to the Jungle begann. Der neue Trailer zeigt, was passiert, wenn das Spiel nicht seine Helden verschluckt, sondern selbst aus der Konsole ausbricht.
Die bekannte Vierergruppe, Dwayne Johnson, Kevin Hart, Karen Gillian und Jack Black, sind wieder als ihre digitalen Avatare unterwegs. Diesmal aber nicht im Dschungel, sondern in der echten Welt, wo sie sich wie TikTok-NPCs aufführen.
Was der Trailer zeigt
- Respawns werden zelebriert, wer stirbt, kommt direkt zurück.
- Bosskämpfe mit überlebensgroßen Gegnern, die an alte Arcade-Prügelspiele erinnern.
- Die Charaktere wechseln ihre Persönlichkeiten, sobald sie wieder ins Spiel springen.
Der offizielle Synopsys verspricht: „Unsere Helden sind den gefährlichen Dschungeln von Jumanji schon entkommen, aber diesmal bricht Jumanji aus der Konsole aus und entfesselt sein Chaos in unserer Welt.“ Klingt nach einem wilden Ritt.
Besetzung und Hintergrund
Neben dem Hauptcast sind auch Alex Wolff, Madison Iseman, Morgan Turner, Ser’Darius Blain, Rhys Darby, Nick Jonas und Danny DeVito mit dabei. Die ersten beiden Filme spülten zusammen 1,7 Milliarden Dollar in die Kinokassen, ein Blockbuster-Erfolg.
Dwayne Johnson braucht nach Flops wie Black Adam und dem Live-Action-Moana dringend einen Hit. Ob ihm das mit diesem Abschluss gelingt, wird sich zeigen.
Franchise-Geschichte
Jumanji: Welcome to the Jungle (2017) kostete 90 Millionen Dollar und spielte weltweit 962 Millionen ein. Der Nachfolger The Next Level (2019) hatte ein Budget von 125 Millionen und kam auf 800 Millionen. Beide Filme produzierte Columbia Pictures (Sony Pictures) unter der Regie von Jake Kasdan.
Kasdan inszenierte zuvor Komödien wie Bad Teacher und Walk Hard. Er übernahm das Jumanji-Franchise von Regisseur Joe Johnston, der 1995 den Originalfilm mit Robin Williams drehte. Die Neuauflage verwandelte das Brettspiel in eine Videospiel-Konsole, ein Wechsel, der das Franchise aus der Retro-Ecke holte und einem jüngeren Publikum öffnete.
Sony veröffentlichte parallel zwei Animationsserien (Jumanji: The Animated Series, 1996–1999) und ein Arcade-Spiel von Tiger Electronics im Jahr 1995. Die Filmreihe selbst blieb jedoch der einzige kommerzielle Erfolg im Kino.
Produktionskontext
Der dritte Film sollte ursprünglich im Dezember 2024 starten, wurde aber wegen Terminkonflikten mit Dune: Part 3 und Avengers: Doomsday um ein Jahr auf den 25. Dezember 2025 verschoben. Das Produktionsbudget wird auf 130–150 Millionen Dollar geschätzt, ähnlich wie beim Vorgänger.
Jake Kasdan und die Autoren Chris McKenna und Erik Sommers (beide arbeiteten an Spider-Man: No Way Home) entwickelten die Handlung gemeinsam mit Johnson. Der Trailer zeigt eine deutliche Anlehnung an Free Guy (2021) und Ready Player One (2018): beide Filme integrierten Videospiel-Logik in reale Settings. Jumanji geht einen Schritt weiter, indem die Spieler selbst zu Glitches in der echten Welt werden.
Ein bemerkenswertes Detail: Die Respawn-Mechanik wird explizit im Film thematisiert, in den Trailern ist zu sehen, wie Charaktere nach dem Tod einfach wieder aus einer Konsole steigen. Das ist ein direkter Verweis auf Dark Souls und Elden Ring, wo Respawns zum Standard gehören.
Kinostart und Konkurrenz
Jumanji: Open World kam am 25. Dezember 2025 in die US-Kinos. Ursprünglich war ein früherer Termin geplant, aber Dune: Part 3 und Avengers: Doomsday schoben den Film nach hinten.
Wer auf Spielefilme steht, hatte 2025 ein gutes Jahr: Zach Creggers blutiges Resident Evil-Remake startete im September, und Street Fighter folgte im Oktober. Der Jumanji-Trailer legt die Messlatte für den Spaßfaktor aber noch höher.