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Keine Paste mehr? Noctuas Kohlefaser-Wunder, aber bleibt lieber beim Alten
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Keine Paste mehr? Noctuas Kohlefaser-Wunder, aber bleibt lieber beim Alten

Noctua zeigte auf der Computex eine Wärmeleitpaste-Alternative aus Kohlenstoff-Nanoröhren, doch für euren Sommer-Upgrade raten wir zur klassischen Paste.

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Beytullah Akyildiz
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Noctua und AMD wollen die Kleckerei beenden

Das Auftragen von Wärmeleitpaste ist für viele Bastler ein kleiner Horror. Zu viel, zu wenig, verschmiert, und schon wird der Kühler schief.

Noctua hat auf der Computex eine Alternative auf Basis von Kohlenstoff-Nanoröhren (CNT) gezeigt. In Kooperation mit AMD, versteht sich: Die neue Lösung soll ohne das lästige Auftragen auskommen.

Wie funktioniert diese CNT-Alternative?

Statt pastöser Masse kommt ein dünnes, festes Pad aus Kohlenstoff-Nanoröhren zum Einsatz. Es wird einfach zwischen CPU und Kühler gelegt.

  • Kein Sauerei, kein Dosieren.
  • Kein Trocknen oder Pump-Out-Effekt.
  • Theoretisch perfekte Wärmeleitung durch die Ausrichtung der Nanoröhren.

Auf den ersten Blick klingt das nach einem Traum für jeden, der schon mal Paste auf der Grafikkarte verteilt hat.

Warum ich (und ihr) diesen Sommer lieber zur Paste greift

Dennoch: Für das anstehende CPU-Upgrade im Sommer, Stichwort Prime Day, rate ich zur altbewährten Paste. Der Haken ist die fehlende Flexibilität.

  • CNT-Pads sind starr und passen sich nicht an unebene Heatspreader an.
  • Bei älteren oder leicht gewölbten CPUs entstehen Lufteinschlüsse, tödlich für die Kühlung.
  • Die Paste hingegen gleicht Mikro-Unregelmäßigkeiten aus.

Noctua selbst spricht von einer Lösung für bestimmte Upgrader. Wer also einen brandneuen Prozessor mit perfekt planarer Oberfläche einbaut, kann das Pad testen. Alle anderen bleiben besser bei der Tube.

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