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Kenneth Branagh als russischer John Wick: Mayday-Regisseure über den Actionhelden
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Kenneth Branagh als russischer John Wick: Mayday-Regisseure über den Actionhelden

In 'Mayday' schlüpft Kenneth Branagh in die Rolle eines knallharten Actionhelden. Die Regisseure verraten, wie er sich die Figur aneignete.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Ein Actionheld wider Erwarten

Kenneth Branagh ist vielen als Shakespeare-Interpret und Regisseur von Blockbustern wie „Thor“ (2011) bekannt. In „Mayday“ zeigt er nun eine völlig neue Seite: Er verkörpert einen russischen Auftragskiller, den die Macher offen als „Russian John Wick“ beschreiben. Die Regisseure betonten im Interview mit GamesRadar+, dass Branagh „super hands-on“ an der Entwicklung seiner Rolle beteiligt war. Das Projekt klingt nach einem bewussten Bruch mit seinem bisherigen Image, und genau das macht die Sache so spannend.

Was wir über „Mayday“ wissen

  • Branagh spielt die Hauptrolle als russischer Schwerverbrecher mit Action-Fokus.
  • Die Regisseure bestätigten, dass er sich intensiv in Stunts und Choreografie eingebracht hat.
  • Ein offizielles Veröffentlichungsdatum oder konkrete Handlungsdetails sind bisher nicht bekannt.
  • Der Vergleich mit John Wick deutet auf harte, stilvolle Kämpfe und eine düstere Atmosphäre hin.
  • Die Produktion scheint noch in der Entstehungsphase zu sein, da nur wenige Fakten vorliegen.

Branaghs Wandel zum Knochenbrecher

Der 63-jährige Brite hat in seiner Karriere selten reine Actionrollen übernommen. Seine Auftritte in „Tenet“ (2020) oder „Dünkirchen“ (2017) zeigten Stärke, aber nie diese rohe, körperbetonte Härte. Laut den Regisseuren war Branagh von Anfang an begeistert von der Idee, sich physisch zu fordern. Sie lobten seine Bereitschaft, Stunts selbst zu üben und jede Bewegung mit dem Team zu besprechen. Das Zitat „He was super hands-on“ unterstreicht, dass er nicht nur als Darsteller, sondern als Mitgestalter arbeitete.

Hintergrund: Vom Theater zum Actionkino

Branagh hat eine lange Bühnenkarriere und führte bei mehreren Shakespeare-Verfilmungen Regie. Sein Wechsel ins Actiongenre ist nicht zufällig: In den letzten Jahren haben sich viele etablierte Schauspieler in härtere Rollen gewagt, etwa Bob Odenkirk in „Nobody“ (2021) oder Liam Neeson in der „Taken“-Reihe. „Mayday“ könnte für Branagh ein ähnlicher Karriere-Schritt sein, nur mit mehr Stil und einer internationalen Note. Ob der Film auch als Videospiel-Umsetzung geplant ist, bleibt reine Spekulation, aber die Action-Ästhetik passt zu interaktiven Adaptionen.

Genrekunst mit russischem Einschlag

  • Der „Russian John Wick“-Begriff weckt Assoziationen an kaltem, urbanem Setting und brutale Nahkämpfe.
  • In den letzten zehn Jahren haben Filme wie „Atomic Blonde“ (2017) und „John Wick“ (2014) hohe Maßstäbe gesetzt.
  • Auch Spiele wie „Max Payne“ oder „Hotline Miami“ haben ähnliche düstere Action-Strukturen.
  • Der russische Kontext könnte politische oder kriminelle Untertöne liefern, die über die reine Action hinausgehen.
  • Die Regisseure scheinen bewusst auf einen realistischen, aber stilisierten Look zu setzen, wie das Interview andeutet.

Branchenblick: Action mit Schauspiel-Power

Die Kombination aus bekannten Gesichtern und Genrewechsel ist derzeit ein Erfolgsrezept. Streaming-Dienste und Studios setzen auf Namen, die Garantie für Schauspielqualität bieten, aber gleichzeitig neue Facetten zeigen. Branagh bringt dazu eine intellektuelle Ernsthaftigkeit mit, die dem Actionfilm oft fehlt. Seine Erfahrung als Regisseur könnte ihm geholfen haben, die Abläufe am Set zu verstehen und sich optimal einzubringen. Die Aussage der Macher, er sei „super hands-on“ gewesen, ist daher mehr als ein nettes Lob: Sie zeigt eine Arbeitsweise, die auf Augenhöhe zwischen Darsteller und Regie setzt.

Ein Stunt-Maßstab für kommende Produktionen?

Die Äußerungen der Regisseure lassen darauf schließen, dass Branagh sämtliche Kampfsequenzen präzise mitentwickelt hat. Das erinnert an Keanu Reeves, der für „John Wick“ ein extensives Waffen- und Kampftraining absolvierte. Solche Berichte dienen oft als Qualitätsmerkmal, da sie Authentizität versprechen. Ob „Mayday“ ein Kinostart oder ein Direct-to-Streaming-Release wird, ist offen, aber die Macher haben bereits ein starkes Signal gesetzt. Branagh, der sich sonst eher durch Dialog und Intensität auszeichnet, könnte hier eine neue Fangemeinde gewinnen. Die Branche wartet auf erste Bilder oder einen Trailer, doch bis dahin bleibt das Zitat der Regisseure ein vielversprechender Hinweis.

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