Der ewige Mythos: 25 Spiele mit dem Konami Code
Der Konami Code, ↑↑↓↓←→←→BA, ist der bekannteste Cheat der Videospielgeschichte. Die Redaktion von GIGA hat nun 25 Spiele zusammengetragen, in denen ihr ihn noch heute nutzen könnt.
Der Code wurde 1985 von Kazuhisa Hashimoto während der Entwicklung des NES-Ports von Gradius eingeführt. Hashimoto, damals junger Programmierer bei Konami, wollte den Testprozess beschleunigen und ließ die Sequenz versehentlich im finalen Build. Spieler entdeckten sie schnell und machten sie zum offenen Geheimnis. Konami erkannte den Wert und baute den Code in folgende Titel ein, oft als Easter Egg für treue Fans.
Von klassischen NES-Titeln bis zu modernen Releases: Der Code hat sich als liebevolles Easter Egg in der Branche verewigt. Die Liste zeigt, wie tief dieser Mythos verwurzelt ist.
Konami selbst verwendete den Code in über 100 Spielen, darunter Contra (1987), Castlevania: Symphony of the Night (1997) und Metal Gear Solid (1998). In Contra gibt er 30 Extraleben, ein Segen für Spieler, die sonst nach drei Treffern sterben. Symphony of the Night schaltet Richter Belmont als spielbaren Charakter frei. Metal Gear Solid auf der PlayStation liefert unendliche Munition für das FAMAS-Gewehr. Auch Drittanbieter wie Bungie (Halo 2) oder Rocksteady (Batman: Arkham Asylum) haben den Code als Hommage eingebaut.
Warum der Konami Code bis heute fasziniert
Eingeführt 1985 in Gradius, war der Code ein Notnagel für Tester. Spieler entdeckten ihn bald und machten ihn zur Legende.
- Er schenkt Extra-Leben, Waffen-Upgrades oder schaltet versteckte Modi frei.
- In vielen Spielen dient er als Hommage an das Goldene Zeitalter der Arcades.
- Kein anderer Cheat hat eine vergleichbare kulturelle Strahlkraft erreicht.
Die kulturelle Reichweite des Codes zeigt sich auch außerhalb von Spielen. Er taucht in Filmen wie Wreck-It Ralph (2012) und in TV-Serien wie Stranger Things (Staffel 2) auf. Webseiten verwenden ihn als Easter Egg, die Konami-Code-Seite der BBC schaltet eine Retro-Animation frei. Der Cheat ist damit nicht nur ein Spielhilfe, sondern ein globales Meme, das Generationen verbindet.
Die Langlebigkeit des Codes liegt auch in seiner Einfachheit. Keine komplizierten Tastenkombinationen, kein Passwort-Manager. Zwei Tastenreihen, die sich gut merken lassen. In einer Zeit, in der Cheats oft hinter Paywalls oder Mikrotransaktionen versteckt sind, erinnert der Konami Code an eine Ära, in der Entwickler ihre Spiele mit versteckten Inhalten für die Entdecker belohnten.
So gebt ihr den Code ein
Die Eingabe erfolgt meist im Startbildschirm oder während des Spiels. Haltet die Kontrollmöglichkeiten bereit, manche Versionen verlangen schnelles Tippen.
- Standard: ↑ ↑ ↓ ↓ ← → ← → B A
- Auf Controllern: D-Pad oder Steuerkreuz, A und B entsprechend.
- Testet es in der Pause oder auf dem Titelbildschirm.
Achtet auf regionale Unterschiede. In japanischen Versionen nutzt der Code manchmal die B- anstelle der A-Taste. Bei PC-Ports über Steam oder GOG kann die Eingabe über die Tastatur erfolgen, die Pfeiltasten ersetzen das Steuerkreuz. In Gradius III (SNES) muss der Code auf dem Optionsbildschirm eingegeben werden, nicht im Spiel selbst. Prüft die genaue Reihenfolge im jeweiligen Handbuch oder bei Community-Wikis.
Einige moderne Spiele verlangen eine spezifische Reihenfolge oder zusätzliche Tasten. Fortnite etwa verwendete den Code in einer frühen Season, um einen geheimen Tanz freizuschalten, hier musste der Code im Lobby-Bildschirm getippt werden, bevor der Tanz im Battle-Pass erschien. Borderlands 2 enthält eine ähnliche Sequenz, die nach Eingabe auf dem Startbildschirm eine spezielle Waffe ausgibt.
Was die Liste von GIGA bereithält
Die Zusammenstellung umfasst Titel aus über vier Jahrzehnten. Darunter finden sich nicht nur Konami-Eigengewächse, sondern auch Spiele anderer Studios, die den Code als Tribut einbauten.
- Plattformen reichen von NES und SNES bis zu PC und aktuellen Konsolen.
- Manche Versionen verstecken den Code, andere lassen ihn offen eingeben.
- Einige Spiele belohnen euch mit absurden Effekten, von unbesiegbaren Charakteren bis zu verändertem Gameplay.
Ein Besuch der Liste lohnt sich für alle, die mal wieder ein Stück Gaming-Geschichte erleben wollen. Probiert es aus: Tippt den Code beim nächsten Spielstart ein, vielleicht wartet eine Überraschung.
GIGAs Auswahl umfasst Titel wie Gradius (NES, 1985), Contra (NES, 1987), Castlevania: Symphony of the Night (PS1, 1997), Metal Gear Solid (PS1, 1998), Cuphead (PC, 2017), Halo 2 Anniversary (Xbox One, 2014) und Batman: Arkham Asylum (PC, 2009). In Cuphead schaltet der Code eine Retro-Farbpalette frei. In Halo 2 Anniversary erscheint nach Eingabe des Codes ein spezielles Emblem für den Multiplayer. Die Liste zeigt, dass der Code nicht nur auf Retro-Titel beschränkt ist, sondern auch in modernen Indie- und AAA-Spielen als Gimmick überlebt.
Hinter der Liste steht die Gaming-Website GIGA, die regelmäßig Retro-Themen aufgreift. Der Artikel erschien im August 2024 und sammelt Belege aus Community-Foren sowie eigenen Tests. Die Redaktion prüfte jeden Eintrag auf aktuelle Kompatibilität, nicht alle Versionen enthalten den Code noch, da Patches und Remaster ihn manchmal entfernen. In der Castlevania Requiem-Sammlung (PS4, 2018) fehlt der Code beispielsweise, während die originale PS1-Version ihn behält.
Die Zahl 25 ist kein Zufall: Sie umfasst alle Spiele, bei denen GIGA den Code innerhalb der letzten 12 Monate selbst bestätigen konnte. Darüber hinaus existieren Schätzungen, dass der Konami Code in über 200 Spielen weltweit implementiert wurde, von offiziellen Konami-Titeln über Fan-Hacks bis hin zu Browser-Games. Die GIGA-Liste ist damit ein repräsentativer Querschnitt, aber keine vollständige Enzyklopädie.