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Kusan: City of Wolves: Die blutige Neo-Noir-Antwort auf Hotline Miami
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Kusan: City of Wolves: Die blutige Neo-Noir-Antwort auf Hotline Miami

Ein knallharter Action-Trip im Cyberpunk-Gewand, bei dem tierische Bewohner in fordernden Gefechten aufeinandertreffen.

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Dennis Adam
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Ein tierischer Trip in die Neon-Hölle

Kusan: City of Wolves kombiniert eine stilisierte Cyberpunk-Optik mit einer Spielweise, die stark an den Klassiker Hotline Miami erinnert. In den düsteren Straßenzügen begegnen Spieler einer anthropomorphen Tierwelt, die in einem kompromisslosen Konflikt gefangen ist.

Die Atmosphäre wirkt wie eine düstere, pelzige Version von Zukunftsvisionen, in denen Gewalt die einzige Währung bleibt. Wer hier überleben will, muss schnell reagieren.

Waffen, Taktik und bleihaltige Argumente

Das Gameplay fokussiert sich massiv auf den Einsatz von Schusswaffen und präzise Bewegungsabläufe. Jeder Raum stellt eine neue taktische Herausforderung dar, die kaum Fehler verzeiht.

  • Schnelle Reflexe sind die Grundvoraussetzung, um gegen die aggressive KI zu bestehen.
  • Der Waffenfokus erfordert ein ständiges Management der Munitionsvorräte.
  • Die Bossfights bilden die spielerischen Höhepunkte und verlangen das volle Verständnis der Mechaniken.

Der bittere Beigeschmack des Frusts

Trotz der dynamischen Action zeigt sich im Kurz-Test, dass Kusan: City of Wolves nicht frei von Schwächen ist. Der Schwierigkeitsgrad zieht phasenweise stark an, was bei vielen Spielern für Frust sorgen dürfte.

  • Einige Passagen wirken durch ihre unfaire Gestaltung eher bestrafend als fordernd.
  • Die Steuerung und das Treffer-Feedback fühlen sich in stressigen Momenten manchmal unpräzise an.
  • Der hohe Anspruch führt dazu, dass Trial-and-Error-Momente den Spielfluss spürbar unterbrechen.

Fazit aus der Cyber-Stadt

Das Spiel richtet sich an Genre-Fans, die eine Herausforderung suchen und sich an einer atmosphärischen Cyberpunk-Ästhetik erfreuen. Die Mischung aus tierischem Charakterdesign und brutaler Action sorgt für eine eigenwillige Optik.

Wer den Frustfaktor durch wiederholte Bildschirmtode ignoriert, findet ein forderndes Kampfsystem vor. Für Gelegenheitsspieler bietet das Werk jedoch eine steile Lernkurve, die den Einstieg in die Welt von Kusan erschwert.

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