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Lenovo Legion 7a: 3D-Klang ohne Kopfhörer im Test
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Lenovo Legion 7a: 3D-Klang ohne Kopfhörer im Test

Lenovo integriert Audioscenic-Technologie in das neue Legion 7a, um räumlichen Sound direkt über die Laptop-Lautsprecher zu erzeugen.

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Beytullah Akyildiz
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Technik ohne Headset-Zwang

Lenovo verbaut im neuen Legion 7a erstmals eine spezielle Technologie von Audioscenic. Ziel ist es, 3D-Audio direkt über die integrierten Lautsprecher zu erzeugen, ohne dass der Spieler ein Headset tragen muss.

Das System nutzt eine integrierte Kamera, um die Position des Nutzers vor dem Display zu bestimmen. Die Software passt das Klangbild in Echtzeit an, um eine präzise räumliche Ortung zu simulieren.

Die Herausforderung der Hardware

Die Kombination aus KI-gestütztem Sound und physischer Hardware bringt jedoch ein bekanntes Problem mit sich. Gaming-Laptops erzeugen bei hoher Auslastung durch ihre Lüfter ein konstantes Rauschen.

  • Die Lüftergeräusche können die feinen Details des 3D-Sounds überlagern.
  • Bei grafisch anspruchsvollen Titeln wie Cyberpunk 2077 laufen die Ventilatoren fast immer auf Hochtouren.
  • Das akustische Erlebnis hängt stark von der Umgebungslautstärke ab.

Spezifikationen und Nutzung

Das Legion 7a zielt auf Spieler ab, die ihre Hardware nicht unter einem schweren Headset verstecken wollen. Die Software von Audioscenic arbeitet mit einem sogenannten “Sweet Spot”, der sich mit dem Kopf des Spielers mitbewegt.

  • Die Tracking-Kamera erkennt Kopfbewegungen präzise.
  • Der Klang soll eine räumliche Breite bieten, die bisher nur mit externen Lautsprechersystemen möglich war.
  • Nutzer müssen das Gerät in einem optimalen Abstand von etwa 60 bis 80 Zentimetern positionieren.

Fazit zur Akustik

Ob das System bei maximaler Lüfterdrehzahl in einem schnellen Shooter wie Call of Duty wirklich überzeugt, bleibt abzuwarten. Die physikalische Grenze bleibt bestehen, da laute Hardware-Kühlung ein Gegenspieler für feine Audio-Algorithmen ist.

Der Erfolg hängt davon ab, ob die Algorithmen die Lüftergeräusche effektiv aus dem Klangprofil herausfiltern können. Ohne diese Filterung bleibt das Headset für kompetitive Spieler die sicherere Wahl.

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