Überraschung im Teaser: „Remain“ bringt Romanze ins Horror-Genre
M. Night Shyamalan hat den ersten Teaser zu seinem 2027 erscheinenden Film „Remain“ veröffentlicht. Die Hauptrollen übernehmen Jake Gyllenhaal und Phoebe Dynevor, bekannt aus „Bridgerton“. Laut der Ankündigung handelt es sich um eine übernatürliche Romanze, was für den Regisseur eine ungewöhnliche Mischung darstellt: Seine bisherigen Werke wie „The Sixth Sense“ oder „Split“ setzten auf psychologischen Horror und klare Genre-Grenzen.
Die Handlung bleibt im Trailer bewusst vage. Sichtbar werden verlassen wirkende Orte, Nahaufnahmen der beiden Hauptdarsteller und ein Ton, der zwischen Sehnsucht und Bedrohung wechselt. Shyamalan hat angekündigt, dass der Film eine Liebesgeschichte mit seinen typischen übernatürlichen Wendungen verbinden wird. Ein Kinostart ist für 2027 geplant, ein genaues Datum steht noch aus.
Der Mann hinter der Kamera: Shyamalans Handschrift
- Erfolgsfilme wie „The Sixth Sense“ (1999) und „Unbreakable“ (2000) etablierten ihn als Meister der überraschenden Auflösung.
- Nach einer Schwächephase mit „The Last Airbender“ und „After Earth“ feierte er in den 2010ern mit „Split“ und „Glass“ ein Comeback.
- Sein letzter Film „Trap“ aus dem Jahr 2024 polarisierte eher, weshalb „Remain“ als möglicher Richtungswechsel gesehen wird.
- Shyamalan produziert oft mit eigenen Budgets, um künstlerische Kontrolle zu behalten, was bei „Remain“ ebenfalls zu erwarten ist.
Besetzung mit Zugkraft: Gyllenhaal und Dynevor
Jake Gyllenhaal gilt als wandlungsfähiger Charakterdarsteller, von „Nightcrawler“ bis zum jüngsten „Road House“-Remake. Phoebe Dynevor hat sich nach ihrer Serienrolle in „Bridgerton“ zunehmend dem Film zugewandt und spielte unter anderem in „The Colour Room“. Die Kombination aus einem erfahrenen Thriller-Star und einer aufstrebenden Schauspielerin erinnert an frühere Shyamalan-Besetzungen wie Bruce Willis und Haley Joel Osment.
Erste Reaktionen aus Fachkreisen nach dem Teaser betonen die dichte Atmosphäre und das ungewohnt ruhige Tempo. Ein Trailer zeigt naturgemäß wenig, aber die Chemie zwischen den beiden Darstellern wirkt greifbar. Ob Shyamalan erneut eine große Enthüllung am Ende platziert, ist nicht bekannt, aber bei ihm immer wahrscheinlich.
Was bedeutet das für Gaming-Fans? Parallelen zu interaktiven Geschichten
- Übernatürliche Romanzen mit Entscheidungen und moralischen Dilemmata erinnern an Titel wie „Life is Strange“ oder „The Walking Dead“ von Telltale.
- Shyamalans Fokus auf Twists findet sich in vielen Narrative-Adventure-Spielen wieder, etwa bei „Heavy Rain“ oder „Detroit: Become Human“.
- Die düstere Grundstimmung könnte Fans von Horror-Spielen wie „Silent Hill“ oder „Alan Wake“ ansprechen, auch wenn es sich um einen Film handelt.
- Für Spieler, die gerne Geschichten in Echtzeit miterleben, bietet der Film eine Alternative ohne aktive Steuerung, aber mit ähnlicher Sogwirkung.
Einordnung in die Film- und Serienlandschaft
Shyamalan hat in den letzten Jahren vermehrt mit Serienprojekten wie „Servant“ bei Apple TV+ experimentiert. „Remain“ setzt nun wieder auf die große Leinwand. Der Trend zu genrevermischenden Liebesgeschichten ist auch im Streaming-Bereich zu sehen, etwa mit Produktionen wie „Bones and All“. Die Kombination aus übernatürlichen Elementen und emotionaler Bindung hat jedoch selten einen so erfahrenen Regisseur wie Shyamalan an der Spitze.
Die Ankündigung für 2027 bedeutet, dass der Film noch über ein Jahr in der Postproduktion stecken dürfte. Shyamalan ist bekannt für präzise Schnitte und Sounddesign, was beim Teaser bereits auffällt: wenige Dialoge, viel Musik und Geräusche. Das könnte zu einem weiteren charakteristischen Werk werden, das eher in Kinosälen als auf Streaming-Plattformen funktioniert.
Fazit mit Substanz: Ein Trailer, der Fragen offen lässt
Der Teaser zu „Remain“ schafft es, Neugier zu wecken, ohne die entscheidenden Wendungen zu verraten. Jake Gyllenhaal und Phoebe Dynevor haben bereits in früheren Rollen bewiesen, dass sie immense emotionale Intensität aufbauen können. Shyamalan steht nun vor der Aufgabe, nach seinen letzten mittelprächtigen Werken wieder zu alter Stärke zu finden. Wenn die übernatürliche Romanze nicht nur als Aufhänger dient, sondern konsequent durchgezogen wird, könnte 2027 ein starkes Jahr für ihn werden. Ein konkretes Kinodatum bleibt abzuwarten, der Trailer ist bereits verfügbar.