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Metro 2039: Wie der Ukraine-Krieg die Entwicklung von 4A Games verändert
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Metro 2039: Wie der Ukraine-Krieg die Entwicklung von 4A Games verändert

Im Interview nach einer vierstündigen Vorschau spricht das ukrainische Studio 4A Games darüber, wie der russische Angriffskrieg ihre Arbeit an Metro 2039 beeinflusst hat.

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Dennis Adam
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Krieg verändert Entwicklung von Metro 2039

Der russische Angriff auf die Ukraine hat für die Entwickler von 4A Games nicht nur das Privatleben, sondern auch die Arbeit an Metro 2039 grundlegend umgekrempelt. In einem Interview nach einer vierstündigen Vorschau des Shooters erklärte das Team, wie die Invasion ihre Pläne verändert hat. Die Vorschau selbst hinterließ einen überaus positiven Eindruck, doch die Umstände dahinter sind deutlich komplizierter.

Was wir aus der Vorschau wissen

  • Die Vorschau von Metro 2039 umfasste rund vier Stunden Spielzeit.
  • Der IGN-Redakteur zeigte sich nach dem Anspielen begeistert und sprach von vollkommener Zuneigung zum Spiel.
  • Der Titel ist ein First-Person-Shooter und führt die Geschichte der Metro-Reihe fort.
  • Konkrete Details zu Gameplay oder Handlung wurden nicht genannt, aber die positive Resonanz deutet auf ein gelungenes Konzept hin.

Die Antworten des Teams

Die Entwickler sprachen offen darüber, wie sehr die Invasion ihre Lebens- und Arbeitsumstände verändert hat. Ein Teil des Teams arbeitet inzwischen aus dem Ausland, während andere in der Ukraine bleiben. Diese Situation beeinflusst nicht nur die Terminplanung, sondern auch die Stimmung im Studio. Die Vorschau zeigt, dass das Spiel trotzdem eine beeindruckende Qualität erreicht hat.

Stationen der Metro-Serie

  • Metro 2033 (2010) brachte die düstere U-Bahn-Welt von Dmitry Glukhovsky auf den Bildschirm.
  • Metro: Last Light (2013) vertiefte die Geschichte um die Ritter des Ordens.
  • Metro Exodus (2019) erweiterte das Setting um weitläufige Oberflächenareale.
  • Metro 2039 knüpft an diese Tradition an und setzt neue Akzente.

Studio-Historie: 4A Games

  • Gegründet im Jahr 2006 in Kiew, später zusätzlicher Standort in Malta.
  • Entwickelte die hauseigene 4A Engine, die für ihre Lichteffekte und dichten Nebel bekannt ist.
  • Vor Metro 2033 arbeiteten die Gründer an anderen Projekten, doch der Durchbruch gelang erst mit dem U-Bahn-Abenteuer.
  • Das Studio zählt zu den renommiertesten ukrainischen Entwicklern im AAA-Bereich.

Der Krieg und die ukrainische Spielebranche

Der Einmarsch Russlands hat die gesamte ukrainische Games-Industrie getroffen. Neben 4A Games musste auch GSC Game World, Entwickler von S.T.A.L.K.E.R. 2, sein Studio verlegen. Viele Entwickler arbeiten inzwischen aus dem Ausland oder aus Luftschutzbunkern. Die Produktionszeiten verlängern sich, und die psychische Belastung ist enorm. Trotzdem halten die Studios an ihren Projekten fest, wie die Vorschau von Metro 2039 zeigt.

Ein Blick auf die Zukunft ohne Spoiler

Die vier Stunden Vorschau lassen erahnen, dass Metro 2039 trotz aller Widrigkeiten auf einem guten Weg ist. Ob der Krieg die Handlung grundlegend verändert hat, darüber schweigen sich die Entwickler vorerst aus. Die Faszination, die das Spiel in der Vorschau auslöste, spricht für eine konsequente Weiterentwicklung der Serie. Es bleibt abzuwarten, wie sich die realen Ereignisse endgültig im Spiel niederschlagen.

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