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Microsoft zahlt 250 Millionen Dollar nach Klage um Activision Blizzard-Deal
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Microsoft zahlt 250 Millionen Dollar nach Klage um Activision Blizzard-Deal

Ein schwedischer Pensionsfonds erhält eine hohe Ausgleichszahlung, da der Verkauf von Activision Blizzard an Microsoft als unterbewertet eingestuft wurde.

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Tommes Parzl
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Ein teures Nachspiel für Redmond

Microsoft hat sich bereit erklärt, 250 Millionen Dollar zu zahlen, um eine Klage bezüglich der Übernahme von Activision Blizzard beizulegen. Ein schwedischer Pensionsfonds hatte den Konzern verklagt, weil der Verkaufspreis ihrer Meinung nach zu niedrig angesetzt war.

Die Kläger argumentierten, dass die Aktionäre durch den Deal finanzielle Einbußen erlitten hätten. Der Vergleich beendet nun die gerichtliche Auseinandersetzung, die den Abschluss der gigantischen Fusion überschattet hatte.

Die Details der Einigung

Die Zahlung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, um die rechtlichen Vorwürfe auszuräumen:

  • Die Summe von 250 Millionen Dollar geht direkt an die betroffenen Aktionäre.
  • Der Vergleich vermeidet einen langjährigen Prozess vor US-Bundesgerichten.
  • Microsoft räumt mit dieser Zahlung kein Fehlverhalten bei der Bewertung der Activision Blizzard-Aktien ein.

Hintergrund zum Deal

Die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft war eine der größten Transaktionen in der Geschichte der Videospielindustrie. Der Prozess der Genehmigung durch diverse Kartellbehörden weltweit dauerte fast zwei Jahre.

  • Das Volumen des ursprünglichen Deals lag bei etwa 68,7 Milliarden Dollar.
  • Microsoft sicherte sich damit Marken wie Call of Duty, World of Warcraft und Diablo.
  • Kritiker der Übernahme bemängelten anfangs die Machtkonzentration auf dem Markt.

Auswirkungen auf den Aktienmarkt

Der Pensionsfonds aus Schweden vertrat die Ansicht, dass die Transaktionsdetails den wahren Wert der Spiele-IPs ignorierten. Viele Anleger beobachteten den Fall genau, da er Präzedenzwirkung für zukünftige Fusionen dieser Größenordnung hätte haben können.

Mit der Einigung ist die juristische Hürde für Microsoft nun endgültig aus dem Weg geräumt. Das Unternehmen konzentriert sich nach der Zahlung wieder auf die Integration der Activision Blizzard-Studios in das eigene Xbox-Ökosystem.

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