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Nintendo-Fans: Zwischen „Celda“-Schock und Realismus-Sehnsucht, Was will die Community?
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Nintendo-Fans: Zwischen „Celda“-Schock und Realismus-Sehnsucht, Was will die Community?

Ein Rückblick auf die wiederkehrenden, widersprüchlichen Reaktionen der Nintendo-Fans, von Wind Wakers anfänglicher Ablehnung bis zur aktuellen Skepsis gegenüber dem Ocarina of Time Remake und dem neuen Star Fox.

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Beytullah Akyildiz
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Die ewige Unzufriedenheit der Nintendo-Fans

Steve Jobs sagte einst: „Die Leute wissen nicht, was sie wollen, bis man es ihnen zeigt.“ Bei Nintendo-Fans scheint dieses Prinzip besonders zuzutreffen. Die Geschichte wiederholt sich mit jeder großen Enthüllung, erst Empörung, später Lob.

Besonders deutlich wurde das bei Space World 2001: Die Vorstellung von The Legend of Zelda: The Wind Waker mit seinem cel-shaded, kindlichen Link sorgte für einen Aufschrei. Fans hatten eine realistischere Version erwartet, nachdem eine Tech-Demo Link gegen Ganondorf gezeigt hatte. Der Spitzname „Celda“ war geboren. Heute gilt der Titel als zeitloser Klassiker.

Von Tech-Demos zu Ghibli-Ästhetik

Ähnliche Grummel gab es bei der ersten Vorschau auf Breath of the Wild für die Wii U. Wieder ein cel-shaded Link mit Ghibli-Anleihen, ganz anders als die fotorealistische HD-Lighting-Demo von 2011. Mittlerweile lieben Fans diesen Stil.

Doch die Zeit verändert Perspektiven. Wer als Teenager mehr „Erwachsenes“ forderte, schätzt heute künstlerische Qualität über puren Photorealismus. Das führte zum Meme „Nintendo, hire this man“, und zu Spott für ultra-realistische Fan-Remakes in Unreal Engine.

Realismus-Remakes: Was will die Community jetzt?

  • Wind Waker: Damals als „Celda“ verschrien, heute ein unangefochtener Klassiker.
  • Breath of the Wild: Anfangs wegen cel-shaded Stils kritisiert, dann gefeiert.
  • Ocarina of Time Remake (letztjährige Nintendo Direct): Skepsis trotz jahrelanger Forderung nach realistischerem Zelda.
  • Star Fox Remake (Direct letzten Monat): Modernisierter Fox spaltet Fans, sogar der originale Character Designer Takaya Imamura übte Kritik.

Dabei hatte Star Fox Adventures auf dem GameCube einst genau diesen realistischen Fell-Look gelobt bekommen. Die Serie schien stets für grafische Spitzenleistungen zu stehen, der neue hyperrealistische Stil wäre also eine logische Weiterentwicklung.

Ein hoffnungsvoller Ausblick

Vielleicht sind Fans einfach müde von CGI-Remakes im Stil der Disney-Live-Action-Welle. Die Sorge, dass das Ocarina of Time Remake sich am geplanten Zelda-Film orientiert und einen unheimlichen Link liefert, ist verständlich.

Doch der Teaser zeigte mehr als nur einen schlafenden Link: Ein Wandteppich mit Figuren wie dem Großen Deku-Baum und den Kokiri erinnert an den Intro-Stil von Wind Waker, mit warmer Beleuchtung. Das macht Hoffnung, dass der Zauber des Originals erhalten bleibt. Ich bin vorsichtig optimistisch, denn zum 40. Jubiläum von Zelda steckt sicher mehr Liebe dahinter als nur ein simpler Unreal-Asset-Umbau.

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