Nintendo in den 80ern: Das Chaos hinter Zelda und Mario
Ein Blick hinter die Kulissen von Nintendo zeigt, wie die gleichzeitige Entwicklung von Super Mario Bros. und The Legend of Zelda das Team an seine Grenzen brachte.
Wahnsinn im Entwicklerbüro
Frühe Nintendo-Jahre waren von extremen Arbeitsbedingungen geprägt. Die Teams arbeiteten unter enormem Zeitdruck an heute legendären Titeln.
Die Programmierung von Super Mario Bros. und The Legend of Zelda überschnitt sich zeitlich. Mitarbeiter mussten ständig zwischen den Projekten wechseln, um Deadlines einzuhalten.
Die Sorgen der Entwickler
Das Team hatte bei The Legend of Zelda große Angst vor einer negativen Aufnahme durch die Spieler. Die Sorge war konkret: Niemand würde bei dem hohen Schwierigkeitsgrad oder den komplexen Rätseln wissen, was zu tun ist.
- Fehlende Tutorials im frühen Spieldesign.
- Angst vor Frustration bei der Zielgruppe.
- Ungewissheit über den Erfolg des ungewöhnlichen Spielprinzips.
Personalmangel als Dauerzustand
Der Abschluss von Super Mario Bros. band fast alle verfügbaren Programmierer. Für die finale Phase von The Legend of Zelda fehlten schlicht die Kapazitäten.
- Die Entwickler mussten Prioritäten unter Zeitnot setzen.
- Ein fließender Wechsel zwischen den Teams war kaum möglich.
- Die Arbeitsbelastung stieg kurz vor der Veröffentlichung massiv an.
Japanisches Spieldesign unter Druck
Trotz des Chaos entstanden zwei der erfolgreichsten Spielereihen der Geschichte. Das Risiko, die Spieler mit dem offenen Design von The Legend of Zelda zu überfordern, wurde bewusst in Kauf genommen.
Das Ergebnis war ein Spiel, das die Spieler durch Erkundung und Fehler lernen ließ. Später wurde genau dieses Design zum Markenzeichen von Nintendo.
Shigeru Miyamoto und sein Team arbeiteten in einem Büro, das eher einem chaotischen Bienenstock als einem modernen Entwicklerstudio glich.
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