Fokus auf Witchfire
Das aktuelle PC Gamer Magazin rückt den First-Person-Shooter Witchfire in den Fokus. Das Entwicklerstudio The Astronauts setzt hier auf ein düsteres Szenario, das Magie mit Schusswaffen kombiniert.
Hinter The Astronauts stehen Köpfe wie Adrian Chmielarz, einer der Mitbegründer von People Can Fly. Bekannt wurde das Team durch The Vanishing of Ethan Carter, ein narratives Adventure, das 2014 durch seine Fotogrammetrie-Technik auffiel. Witchfire nutzt die Unreal Engine 5 und integriert deren Nanite-Technologie, um geometrisch komplexe Umgebungen ohne Performance-Einbußen darzustellen.
Strukturell orientiert sich der Titel am Roguelite-Prinzip. Spieler verlieren bei ihrem Ableben gesammelte Ressourcen, können diese jedoch bei einem erneuten Versuch zurückgewinnen.
Inhaltliche Vielfalt im Heft
Die aktuelle Ausgabe analysiert aktuelle Trends und Nischen-Titel. Die Redaktion bietet Einblicke in folgende Projekte:
- The Expanse: A Telltale Series bildet die Basis für Osiris Reborn, wobei das Studio Deck Nine die erzählerische Führung bei diesem Sci-Fi-Projekt übernommen hat.
- Xenonauts 2 führt das Erbe von X-COM: UFO Defense aus dem Jahr 1994 fort. Es setzt den Fokus auf rundenbasierte Taktik und globales Management, ohne die Vereinfachungen moderner Strategie-Reboots.
- Road to Vostok ist ein Solo-Projekt eines ehemaligen Entwicklers der Stalker-Reihe. Es simuliert Survival-Mechaniken in einer fiktiven Grenzregion zwischen Finnland und Russland.
- Diablo IV: Vessel of Hatred erweitert das Hauptspiel um die neue Klasse des Geistgeborenen und setzt die Geschichte um Mephisto fort.
Die Berichterstattung ordnet Xenonauts 2 in die Tradition von Goldhawk Interactive ein. Das kleine Team arbeitet seit 2013 an dieser Fortsetzung, um die hohe Einstiegshürde des Originals beizubehalten.
Nostalgie und Hardware
Das Silverstone FLP02 Gehäuse imitiert das Design von Desktop-PCs der späten 90er Jahre. Es bietet Platz für ein Mini-ITX-Mainboard und ein optisches Laufwerk, was für moderne Gehäuse untypisch ist.
Dieses Gehäuse richtet sich an Nutzer, die ihre moderne Hardware in ein Chassis im AT-Desktop-Stil einbauen wollen. Es ist kompatibel mit Netzteilen im SFX-Format und bietet Platz für Grafikkarten bis zu einer Länge von 280 Millimetern.
Der Rückblick auf Star Wars Jedi Knight II: Jedi Outcast erinnert an die Ära von Raven Software und die id Tech 3-Engine. Veröffentlicht im Jahr 2002, definierte das Spiel durch seine komplexe Lichtschwert-Physik den Standard für Nahkämpfe in Third-Person-Titeln. Die damalige Implementierung von "Force"-Kräften in Kombination mit präzisem Aiming bleibt ein Referenzpunkt für moderne Star Wars-Spiele wie Jedi: Survivor.
Details für Sammler
Die Ausgabe ist im Abonnement-Modell oder als Einzelheft via Future Publishing erhältlich. Neben den Berichten zu Witchfire dokumentieren die Technik-Seiten den Wandel der Indie-Branche.
Während physische Magazine heute oft als Sammlerobjekte dienen, liegt der Fokus der technischen Artikel auf der Implementierung von Upscaling-Technologien. Die Redaktion diskutiert, wie Entwickler von kleinen Studios diese Werkzeuge wie DLSS oder FSR nutzen, um ihre Titel auf älterer Hardware zugänglich zu machen. Die gedruckte Version enthält zudem Datenblätter über die thermische Effizienz des Silverstone FLP02, falls dieses für einen Retro-Build mit moderner RTX-Grafikkarte genutzt werden soll.