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Poltergeist II: Ein ungleicher Nachfolger mit eigenem Charme
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Poltergeist II: Ein ungleicher Nachfolger mit eigenem Charme

Die Fortsetzung von Poltergeist erreicht zwar nicht die Klasse des Originals, bietet aber dennoch sehenswerte Momente für Fans des übernatürlichen Horrors.

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Tommes Parzl
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Das Erbe des Originals

Poltergeist II: The Other Side startete 1986 unter einer schweren Last. Der erste Teil von 1982 gilt als Meilenstein des modernen Gruselkinos.

Die Fortsetzung verliert den subtilen Aufbau des Erstlings. Dennoch bleibt sie ein interessanter Blick auf das, was nach dem Trauma der Familie Freeling geschieht.

Was den Film auszeichnet

Einige Aspekte sichern dem Streifen seinen Platz in der Sammlung von Genre-Fans:

  • Julian Beck liefert als Reverend Kane eine der unheimlichsten Darstellungen der Filmgeschichte ab.
  • Die praktischen Effekte und Maskenarbeiten zeigen handwerkliche Qualität, die moderne CGI-Filme oft vermissen lassen.
  • Die Bedrohung wirkt physischer und direkter als im ersten Teil.

Schwächen in der Umsetzung

Der Film leidet unter einem Drehbuch, das sich in metaphysischen Erklärungen verliert. Die Spannungskurve flacht in der Mitte spürbar ab.

  • Die familiäre Dynamik wirkt weniger geerdet.
  • Die Geschichte wirkt überladen durch den Fokus auf okkulte Hintergründe.
  • Manche Effekte wirken heute eher skurril als wirklich angsteinflößend.

Fazit für Zuschauer

Wer den ersten Teil als Referenz nutzt, wird vermutlich enttäuscht sein. Als eigenständiges Werk bietet Poltergeist II genügend Schauwerte für einen unterhaltsamen Abend.

Die finale Konfrontation im Untergrund bleibt visuell eigenwillig. Julian Becks Präsenz allein rechtfertigt das erneute Anschauen für Liebhaber von Retro-Horror.

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