EndeNews Logo EndeNews
Press X zum Bücher-Schreddern? Firma löscht KI-Ankündigung
News

Press X zum Bücher-Schreddern? Firma löscht KI-Ankündigung

Ein Unternehmen bewarb das Scannen und Zerstören von Büchern für KI-Training, hat die Ankündigung aber entfernt und erklärt, der Dienst habe nie existiert.

D
Dennis Adam
TEILEN: Twitter Reddit

Ankündigung gestrichen

Ein Unternehmen hat einen Teil seiner Website entfernt, in dem es mit dem Scannen und Zerstören von Büchern für KI-Trainingsdaten warb. Übrig bleibt eine knappe Erklärung: Der Dienst habe nie existiert. So verschwindet ein kurioses Kapitel aus dem Netz.

Was die Seite versprach

  • Das Unternehmen bot an, Bücher zu scannen und danach zu zerstören.
  • Die gescannten Inhalte sollten in Datensätze für KI-Modelle einfließen.
  • Genauere Abläufe oder Konditionen sind nicht überliefert.

Plötzlich weg

  • Der entsprechende Website-Abschnitt ist nicht mehr erreichbar.
  • Auf Nachfrage erklärte das Unternehmen: “No such service was ever brought to life.”
  • Warum die Seite gelöscht wurde, sagt das Unternehmen nicht.

Ein Fall für Retro-Gamer

PCGamer bringt die Sache auf den Punkt: Press X. Wer im Retro-Gaming groß wurde, kennt die Aufforderung aus unzähligen Bildschirmen. Doch hier führt kein Knopfdruck zum Ziel, das Versprechen verpufft wirkungslos.

Ein heikles Versprechen

Bücher zu scannen und danach zu vernichten ist ein heikles Versprechen. Physische Exemplare sind oft unersetzlich, und der Gedanke an eine Bücherverbrennung weckt historische Assoziationen. Zumal das Ziel, KI-Modelle zu trainieren, den Schritt kaum rechtfertigt.

Kein Buch wurde zerstört

Die Löschung der Website ändert nichts daran, dass die Idee existierte. Ob jemand den Dienst tatsächlich nutzen konnte, ist nicht bekannt. Fest steht nur: Das Unternehmen distanziert sich, die Seite ist weg, und ein Buch wurde für KI-Zwecke offiziell nie zerstört.

VERWANDTE ARTIKEL