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PUBG: DED.NET sorgt mit Roguelite-Chaos für Aufsehen auf der gamescom
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PUBG: DED.NET sorgt mit Roguelite-Chaos für Aufsehen auf der gamescom

Auf der gamescom Opening Night Live 2026 wurde PUBG: DED.NET enthüllt: ein Multiplayer-FPS mit Roguelite-Progression, der das Battle-Royale-Erbe auf den Kopf stellt.

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Tommes Parzl
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Überraschende Ankündigung für PUBG-Fans

Im Rahmen der gamescom Opening Night Live 2026 wurde mit PUBG: DED.NET ein völlig neues Projekt aus dem PUBG-Universum vorgestellt. Die Veranstalter des Events bestätigten, dass die Show neue Spielankündigungen und Trailer- sowie Gameplay-Enthüllungen umfasst. Der Titel wurde offiziell als Multiplayer-FPS mit Roguelite-Progression über mehrere Runs beschrieben. Das ist eine deutliche Abkehr vom klassischen Battle-Royale-Gameplay, für das die Serie bekannt wurde.

Die Präsentation sorgte für überraschte Reaktionen, denn statt eines weiteren Battle-Royale-Ablegers zeigt sich PUBG: DED.NET als chaotischer und experimenteller Shooter. Bisher sind keine konkreten Gameplay-Details oder ein Releasedatum bekannt gegeben worden. Es bleibt abzuwarten, ob der Titel im Rahmen der gamescom noch spielbar sein wird, da die Ankündigung zunächst nur als Trailer erfolgte.

Was ist PUBG: DED.NET?

  • Multiplayer-FPS mit Fokus auf schnelle Gefechte
  • Roguelite-Elemente: Progression wird über mehrere Runs aufgebaut, mit Permadeath und Upgrade-Systemen
  • Wiederspielbarkeit: Jeder Run soll sich durch Zufallsfaktoren und wechselnde Bedingungen anders anfühlen
  • Ableger zur PUBG-Reihe, aber ohne klassisches Battle-Royale-Format

Die offizielle Beschreibung nennt explizit „Roguelite-Progression über mehrere Runs“. Das bedeutet, dass Spielerinnen und Spieler nach jedem Tod neue Fähigkeiten oder Ausrüstung freischalten können. Diese Mechanik ist aus Titeln wie Hades oder Returnal bekannt, wird hier aber auf einen Multiplayer-Shooter übertragen. Ob es sich um PvE- oder PvP-Gefechte handelt, wurde nicht bestätigt.

Die Roguelite-Mechanik als Kernkonzept

Roguelite-Spiele zeichnen sich durch eine Mischung aus permanentem Fortschritt und zufälligen Runs aus. In PUBG: DED.NET könnte das bedeuten, dass jeder Match-Versuch mit einem leeren Charakter beginnt, aber durch gesammelte Erfahrungspunkte dauerhafte Vorteile freigeschaltet werden. Der Begriff „DED“ spielt offensichtlich auf ‚Dead‘ an, was den hohen Schwierigkeitsgrad und die permanente Gefahr unterstreicht.

Die Kombination aus Multiplayer-FPS und Roguelite ist in der Branche noch relativ selten. Ein bekannter Vorreiter ist Escape from Tarkov, das ähnliche Risiko-Belohnungs-Systeme nutzt, aber keinen Roguelite-Charakter hat. PUBG: DED.NET könnte diese Nische nun mit einem bekannteren Franchise füllen. Der Zufall spielt eine große Rolle: Waffen, Gegner oder Umgebungen sollen sich zwischen den Runs verändern.

Vom Battle-Royale zum Chaos-Shooter

  • PUBG: Battlegrounds definierte 2017 das Battle-Royale-Genre mit und wurde zum weltweiten Phänomen
  • Der Erfolg basierte auf realistischer Ballistik und großen Karten mit 100 Spielern
  • PUBG: DED.NET bricht nun bewusst mit dieser Formel
  • Der neue Titel wirkt wie eine bewusste Abkehr vom ernsten Militär-Setting hin zu mehr Chaos und Experimentierfreude

Das Original von PUBG Corporation (heute Krafton) hat noch immer eine aktive Community. Doch der Markt ist in den letzten Jahren von Fortnite und Apex Legends dominiert worden. Mit einem Roguelite-Ableger könnte Krafton ein neues Publikum ansprechen, das Wert auf Wiederspielbarkeit und Überraschungen legt. Ob das Konzept aufgeht, hängt stark von der technischen Umsetzung und der Balance ab.

Einordnung in den aktuellen FPS-Markt

Die Ankündigung von PUBG: DED.NET fällt in eine Zeit, in der viele Studios auf Live-Service-Modelle setzen. Roguelite-Elemente bieten sich an, um Spieler langfristig zu binden, ohne ständige Content-Drops zu benötigen. Ähnliche Versuche gibt es mit Returnal für PC und Konsolen, aber selten im Multiplayer-Bereich. Zudem ist der Trend zu „Runs“ und „Runs-basierten“ Shootern in Indie-Titeln wie Gunfire Reborn zu beobachten.

  • PUBG: DED.NET könnte das Genre des Koop-Shooters mit Roguelite-Mechanik neu beleben
  • Die Kombination aus bekannten Shooter-Elementen und Zufallsfaktoren spricht Gelegenheits- und Hardcore-Spieler an
  • Allerdings fehlen noch konkrete Informationen zu Modi, Umfang und plattformen

Welche Bedeutung hat das für die Spieler?

Für Fans des Originals ist es sicherlich eine Umstellung, dass nicht erneut ein Battle-Royale-Titel erscheint. Doch gerade die Abwechslung könnte frische Impulse geben. Wer gerne kurze, intensive Gefechte mit strategischer Tiefe mag, könnte hier fündig werden. Die Roguelite-Progression belohnt Ausdauer und Experimentierfreude.

Aus der Ankündigung geht hervor, dass es sich um ein vollwertiges Spiel handelt, nicht um ein Mini-Spiel oder einen Modus. Der Fokus auf „mehrere Runs“ deutet auf eine hohe Wiederspielbarkeit hin. Allerdings ist unklar, ob die Runs solo, kooperativ oder kompetitiv bestritten werden. Diese Informationen müssen von den Entwicklern noch geliefert werden.

Blick auf die gamescom-Präsentation

Die gamescom Opening Night Live ist bekannt für ihre großen Ankündigungen und Weltpremieren. In diesem Jahr hob sich PUBG: DED.NET durch seine Mischung aus vertrautem Markennamen und überraschendem Gameplay-Konzept ab. Bisher wurde nur ein Trailer gezeigt, keine spielbare Demo. Die Veranstalter bestätigten, dass die Show exklusive Enthüllungen umfasst; PUBG: DED.NET war eine davon.

Die Reaktionen der Community sind gemischt, aber überwiegend neugierig. Einige Fans hoffen auf eine Rückkehr zu den Wurzeln von PUBG, während andere die Ausrichtung als mutigen Schritt begrüßen. Krafton hat bisher keine weiteren Details zu Release-Zeitplänen oder Plattformen genannt. Es bleibt also spannend, ob auf der gamescom noch weitere Informationen nachgereicht werden.

Ein Ende mit Substanz

Die Ankündigung von PUBG: DED.NET zeigt, dass Krafton bereit ist, Risiken einzugehen und das eigene Franchise neu zu interpretieren. Der Begriff „DED.NET“ ist dabei unverkennbar ein spielerischer Hinweis auf das permanente Todesrisiko in jedem Run. Konkrete Fakten zu Veröffentlichung und Umfang liegen noch nicht vor, aber der Shooter-Markt bekommt mit diesem Roguelite-Experiment eine interessante Alternative. Es bleibt abzuwarten, ob der Titel das halten kann, was der Trailer verspricht.

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